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Archive for the ‘Die ersten Tage’ Category

Um es erst mal vorweg zunehmen, Fritzi und Chris sind aus dem Urlaub zurück und ich freue mich voll, dass sie wieder da sind.

Die nächste gute Nachricht: ich habe eine Wohnung gefunden!! Gestern war ich sieben Stunden unterwegs und hatte mir 13 Wohnungen angeschaut. Die vorletzte habe ich mir dann heute noch mal mit Fritzi und Anita angeschaut, da sie mir so gut gefallen hat, die Lage und der Preis stimmten, ich aber noch eine zweite Meinung haben wollte. Die beiden waren auch begeistert und so habe ich direkt den Vertrag unterschrieben. Einzug ist am 31. März. Ich freue mich schon riesig darauf! Hier ein paar Eindrücke:


Die Wohnung ist ca. 55m² groß, hat einen Balkon, eine Wohnküche mit Kamin und ein Schlafzimmer mit begehbarem Kleiderschrank. Zu der Anlage gehört ein großer Pool (direkt neben meinem Wohnblock; nicht wundern, auf dem Pool schwimmen Blütenblätter von dem Baum rechts, denn letzte Nacht hatten wir einen Sturm), Tennisplätze und ein Fitnessstudio. Nebenan ist direkt die Chattahoochee River National Recreation Area. Dort war ich dann mit Fritzi und Anita noch zum Kaffee trinken – war echt schön draußen!

Abends haben wir dann bei Fritzi und Chris noch gegrillt – natürlich auf einem amerikanischem Grill, wie es sich gehört. 😉 Übrigens, lustige Geschichte noch im Supermarkt: ich wollte Waschmittel kaufen und bin dabei auf einen interessanten Hinweis gestoßen, der vorne auf der Flasche stand. „Kann schädlich sein, wenn man es verschluckt“ … ja nee, ist klar?!

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Heute sind eine Kollegin und ich zum Lake Lanier rausgefahren (liegt ca. 1 Stunde nördlich von Atlanta), um dort dem SC Magdeburg beim Kanu Training zuzuschauen. Die Sportler sind für ein dreiwöchiges Trainingscamp genau dort, wo 1996 die Olympische Spiele stattfanden. In zwei Wochen finden in Duisburg die Qlympia Qualifikationen statt. Trainiert werden die jungen Frauen und Männer von Eckhard Leue, der 1980 die Olympia Bronzemedaille holte. Eigentlich war uns angedroht worden, dass wir am Training teilnehmen sollten. Aber zum Glück sind wir dann nur im Beiboot mitgefahren. Es war sehr spannend, sich mit den Sportlern zu unterhalten, die teilweise Abiturienten oder Auszubildende sind. Einer ist sogar bei der Bundespolizei, die ihn jetzt für die Wettkämpfe freigestellt hat. Auch das Training hat uns sehr beeindruckt, denn wer 100 Schläge in einer Minute leisten muss, braucht schon ganz schön viel Ausdauer, um das auf eine Strecke von 500m durchzuhalten. Interessant war auch, dass die Länge der Kajaks noch auf die deutsche Reichsbahn in den 1920er Jahren zurückgeht. Denn es konnten nur Faltboote mit einer Länge von bis zu 5,20m transportiert werden. Außerdem zählen die deutschen Kanuten weltweit immer noch zu den führenden.

Hier ein paar Eindrücke (die Deutschen haben nur im 1er trainiert, aber es waren noch viele andere dort, da am Samstag ein Turnier zwischen diversen Universitäten im 8er stattfindet):

Auf unserem Rückweg nach Atlanta braute sich dann dann ein Unwetter zusammen, welches aber doch nicht so stark wie angekündigt wurde. Es ist im Moment sehr schwül und wir alle warten auf den „großen Knall“ …

Und dann kam ich nicht umhin, eine meiner Lieblingsautobahnkreuzungen zu fotografieren (ging ja mal, da ich Beifahrer war). Das ist ist sogenannte „Spaghetti Junction“, wo sich im Norden die I-85 und die I-285 treffen. Dass da alle beim Bau noch durchgesehen haben … 😉

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Eigentlich ist heute nichts Aufregendes passiert. Es war ein normaler Tag im Büro, angenehm warm draußen … und dann das! Als ich nach der Arbeit zu meinem Auto wollte, hab ich das hier entdeckt … Ja nee, ist klar – braucht man(n) auch!

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Das passiert, wenn man Jetlag hat – man ist viel zu früh auf und kann den Sonnenaufgang (hier über Midtown) beobachten. Leider war nur die Handykamera zur Hand. Der Sonnenuntergang war noch genialer, aber da hatte ich keine Kamera dabei, denn ich saß im Auto … eines Tages erwische ich den aber noch. Etwas Zeit habe ich ja. 😉

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Heute hatte ich meinen ersten Arbeitstag bei der Handelskammer und es war, als wäre ich nie weg gewesen. Meine Kolleginnen hatten sogar meinen Schreibtisch schön dekoriert. Arbeit ist genug vorhanden und es ist schon von Vorteil, wenn man die Firma schon kennt und sich nur in die aktuellen Projekte einarbeiten muss.

Abends war ich dann bei Anna, einer Freundin von mir. Wir hatten spontan entschieden, die warmen Temperaturen zum Angrillen zu nutzen. Also schnell ein paar Würstchenen besorgt, Salat gemacht und los ging’s. Es war sehr lecker und wir haben bis fast 22:30 Uhr draußen sitzen können, weil die Temperaturen so angenehm waren. Heute morgen, als ich gegen 5:00 Uhr wach wurde, waren es draußen schon 17°C. 🙂 Allerdings sprechen alle schon davon, dass es ein Rekordsommer mit extrem heißen Temperaturen werden soll. Wer mich also besuchen möchte, sollte besser im Frühjahr oder im Herbst kommen. 🙂

Übrigens, wollt Ihr mal wisse, was man hier so für einen Liter Benzin zahlen? Wenn ich mich nicht ganz verrechnet habe, sind es umgerechnet ca. 0,80 Euro pro Liter, je nachdem, wo man tankt. 😀

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Heute war ich im High Falls State Park und habe mir dort gleich einen Jahrespass für alle State Parks in Georgia geholt. Erst gab’s ein kleines Picknick am Fluss, wobei man allerdings schon aufpassen muss, wo man sich hinsetzt, weil schon alles von einer gelben Pollenschicht überzogen ist. Mit ca. 27°C war es zwar angenehm warm im Sitzen, aber bei der anschließenden Wanderung bin ich gut ins Schwitzen gekommen. Der kleine Ausflug hat allerdings gut getan, um morgen entspannt den ersten Arbeitstag angehen zu können. Inzwischen habe ich mich auch wieder an das Autofahren gewöhnt (mit rechts überholen und bei roten Ampeln rechts abbiegen dürfen). Allerdings ist es Verschwendung, maximal 110 km/h fahren zu dürfen (obwohl, bei dem Verkehrsaufkommen wäre schnelleres Fahren eh nicht möglich gewesen).

Ergebnis des Ausflugs – die ersten Bilder für meinen Blog:

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Der erste Tag in Atlanta neigt sich dem Ende entgegen. Gestern Abend bin ich müde und k.o. nach einem anstrengenden Flug und einem stressigen Umsteigen in Amsterdam (ist super, wenn man landet und das Boarding des Anschlussfluges schon begonnen hat …) angekommen. Abgeholt hat mich Steffi, meine Chefin. Auf dem Weg zu meiner vorübergehenden Bleibe bei Fritzi und Chris, glitzerte es überall blau/weiß – alles Polizeiwagen, denn Barack Obama war in Atlanta und gerade da wurden dann alle Autobahnen gesperrt, damit er zum Flughafen (und damit zu seiner Air Force One) kam. Geht ja gut los …

Viel geschlafen habe ich in der vergangen Nacht nicht. Ich war zwar tot müde, aber dann hat der Jetlag zugeschlagen. Dazu kamen dann noch tolle Vögel, die vor dem Sonnenaufgang sich schon bemerkbar machen mussten (die eine Sorte hört sich übrigens wie eine Alarmanlage an …). Somit war ich relativ früh auf den Beinen und habe mich dann mit Fritzis Auto in den Verkehr gestürzt (musste auch erst mal kurz überlegen, war für Geschwindigkeiten man eigentlich wo fahren darf ;-)). Als erstes war ich einkaufen, um den Kühlschrank zu füllen. Allerdings war ich im Supermarkt (obwohl ich den noch von 2010 kannte) überfordert – so viel Auswahl! Kein Vergleich zu einem kleinen Insel-Edeka. 😉 Inzwischen war es auch schon wieder gut warm (25°C, wie gestern Abend bei der Ankunft) und die Sonne schien aus allen Ecken. Hier sieht es übrigens auch schon nach Frühling aus, wie dieses Handyfoto beweist (ich sag nur, „es grünt so grün“ …):

Nachmittags ging es auf die Interstate (auch als Autobahn bekannt). Ist was anderes, wenn man sonst nur die einspurige B111 hatte und jetzt plötzlich sieben Spuren nebeneinander hat. Aber ich habe mich darüber gefreut, wie gut ich noch zurecht komme – auch was die Orientierung angeht. 🙂

Den Vogel habe ich dann heute Abend noch abgeschossen. Ich hatte mich mit zwei Freundinnen zum Abendessen verabredet, damit ich lange wach blieb (um gegen den Jetlag zu kämpfen). Tja, nur leider kam ich zu spät zu dem Treffen (habe es auch nicht selber gemerkt, sondern die eine Freundin rief dann an …). Warum? Ich hatte letzte Nacht noch meine Uhren alle auf Atlanta-Zeit umgestellt und mit den Uhren von Fritzi und Chris verglichen. Was ich aber nicht bedacht hatte: dadurch, dass die beiden im Urlaub sind, wurden die Uhren letztes Wochenende nicht auf Sommerzeit umgestellt und somit bin ich den ganzen Tag da auf Winterzeit durch die Gegen gelaufen … achja … 😀

Es war übrigens ordentlich was los, denn hier wurde groß der St. Patrick’s Day gefeiert. Überall liefen „grüne“ Leute rum und in der Atlantic Station, wo wir essen waren, war die Hölle los, denn dort gab es noch ein Konzert mit anschließendem Feuerwerk. Es war so viel los, dass wir eine Stunde auf unseren Tisch im Restaurant warten mussten …

So, jetzt falle ich wieder tot müde ins Bett und hoffe, dass ich morgen etwas länger schlafen kann. Gute Nacht! 😉

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