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Archive for the ‘Die ersten Tage’ Category

Guten Morgen zusammen! 😉 Okay, ich bin schon seit einer Stunde wach, denn es geht gleich los in die Kirche zum Gottesdienst. Dort singen wir noch mal, bevor wir uns dann um 1:30pm mit den anderen Chören zum Proben treffen. Dann um 2:30pm beginnt das Festival. Bin schon ganz gespannt.

Gestern war ich beim College Basketballspiel Duke vs Georgia Tech (Georgia Tech sind unsere *g*). Der Weg dorthin war für mich etwas umständlich, da ich vor dem Spiel den Mietwagen zurückbringen wollte. Erst habe ich mich am Flughafen verfranst, dann war dort keiner, um den Mietwagen entgegen zu nehmen. Schließlich wollte ich die einzige U-Bahn, die es dort gibt, nehmen, um wieder in die Stadt zu fahren. Die erste ist mir vor der Nase weggefahren, die nächste war „out of service“ und die dritte kam dann nach 20min (das Spiel hatte inzwischen schon angefangen und meine Laune war … naja). Mit der konnten wir aber nur zwei Stationen fahren, denn plötzlich hieß es über die Lautsprecher „Emergency exit. Gas leak ahead. Everyone off the train!“. Wir also alle ausgestiegen (in die Eiseskälte) und zu den Bussen gegangen. Plötzlich drehten alle wieder um – wir sollten wieder in den Zug einsteigen! So ein Chaos! Endlich kam ich dann an der richtigen Station an und ich musste nur noch zwei Blocks laufen. Dann passierte, was passieren musste: Ich bin auf dem Eis ausgerutscht! Immerhin keine Knochen gebrochen, aber schön war das nicht.

Zumindest konnte ich dann noch die zweite Hälfte vom Spiel sehen, die die deutlich bessere Hälfte war. Die Duke’s aus North Carolina sind eine der besten Mannschaften und wir haben sie geschlagen! 😉 Die Stimmung war super! Es gab während des Spiels Cheerleader und die Band. Das war klasse! Lauren und ich waren auch mal oben auf dem Screen zu sehen, aber das haben wir selber gar nicht mitbekommen. 😉 Fazit: Das Spiel hat die ganzen Probleme zuvor wieder gut gemacht.

Abends waren wir dann beim „Beer-Tasting“ und ich muss sagen, amerikanisches Bier ist gewöhnungsbedürftig. 😉 Ich habe eines mit Blueberrys gefunden, das ganz gut schmeckte. Bei dem eigentlichen „Beer-Tasting“ hätte meine Mannschaft zweiter werden können, wenn die auf mich gehört hätten, als ich sagte, dass das Warsteiner ist (denn das war das einzige Bier, was ich kannte). Danach haben sie dann eingesehen, dass, wenn ein Deutscher sagt, das ist das und das Bier – glaub ihm! *g* Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß!

Jetzt muss ich mich beeilen, denn wir müssen los! Schönen Sonntag Euch allen!

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Ihr wundert Euch wahrscheinlich, wie ich zu dieser Uhrzeit Blogeinträge schreiben kann. Nun ja, es hat letzte Nacht geschneit (vielleicht 2cm) und in DE würde ich auch zur Arbeit fahren (mit Winterreifen), ABER: Sowohl ich als auch die anderen Fahrer haben keine Winterreifen, es ist nicht gestreut, die Leute sind es nicht gewohnt, auf Schnee und Eis zu fahren und ich komme nicht mal unsere Einfahrt hoch (geht im 45° Winkel nach oben). Nun ja, das gibt mir ein wenig Zeit, hier aufzuräumen und zu überlegen, was ich noch so brauche (besides a car).

Gestern Abend (nachdem ich das erste Mal Tacos gegessen hatte *g*) habe ich Lauren und Randy von „Dinner For One“ erzählt und es ihnen auf YouTube gezeigt. Sie kannten das nicht und fanden das total lustig.

Dann ist die Mutter von Lauren noch zu uns gestoßen. Sie kommt immer Donnerstagabend, da sie normalerweise freitags auf Eston aufpasst. Mit ihr und Lauren habe ich dann gestern Abend noch für das Festival am Wochenende singen geübt. Ich wurde sogar gelobt – jahrelanges Singen unter der Dusche zahlt sich doch irgendwann aus. 😉

Eston und sein BasketballAchja, Eston steht übrigens total auf seinen Basketball (was kein Wunder ist, denn seine Eltern haben sich über Basketball kennen gelernt, genauso wie seine Großeltern). Er ist echt süß und langsam baut er auch Vertrauen zu mir auf. Er scheint auch mein Deutsch zu verstehen – jedenfalls üben wir fleißig. 😉

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Meine erste Stunde im Chor habe ich mehr oder weniger gut gemeistert. Ich soll „alt“ singen und konnte mich selbst kaum hören, da ich hinter mir die Supran-Stimmen hatte. Hin und wieder habe ich auch den ein oder anderen Ton getroffen und zumindest hat sich niemand über mich beschwert (oder sie waren nur zu höflich *g*). Aber es hat viel Spaß gemacht und am kommenden Wochenende soll ich sogar schon auf einem Kirchenfestival mitsingen. 😉 Wer hätte das gedacht. Da kriegt ich dann sogar so eine Robe (wie man sie z.B. aus Sister Act mit Whoopie Goldberg kennt). Hui! Ich mache Fotos (diesmal wirklich *g*) und werde berichten.

Funny Thing: Ich wurde ja offiziell vorgestellt (dass ich aus Deutschland komme und so) und jeder (!) aus dem Chor konnte von Beziehungen zu Deutschland erzählen – egal, ob das nun Familie war oder Austauschschüler oder Deutsch an der Highschool gelernt …

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Birthday CakeVielen lieben Dank für all die lieben Glückwünsche, die mich heute erreichten! Ich glaube, so viele hatte ich noch nie zum Geburtstag. 🙂 Danke schön!!! Ich werde versuchen, allen zeitnah persönlich zu antworten. Bitte seht es mir nach, denn im Moment muss ich noch so viel organisieren (hab immer noch kein Auto gefunden …). Merci!

Ein wenig wurde heute im Büro gefeiert (die Reste der Torte seht Ihr auf dem Bild *g*) und dann war ich ja heute Abend bei der Chorprobe. 40 Leute haben für mich „Happy birthday“ gesungen! Da war ich tatsächlich gerührt. Und ein Geschenk kam heute per Post. Damit hatte ich gar nicht gerechnet (und ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wie sie an die Adresse meines Büros gekommen sind – mhm, Google vielleicht 😉 ). Palle und Natalia haben mir ein Geschenk (in Form eines Relaxkörbchens mit Badeessenzen etc.) schicken lassen. DANKE SCHÖN!

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Seit 30 Minuten habe ich nun auch in dieser Zeitzone Geburtstag! Juchu, endlich ein Vierteljahrhundert alt. 😉 Heute wird im Büro ein wenig gefeiert werden (hoffe ich, zumindest bringe ich superzuckrigen Kuchen mit *g*) und heute Abend gehe ich mit Lauren zum Chor (wäre ja doof, abends alleine zu sein und außerdem habe ich Lust, mal in einem Chor mitzusingen – hoffentlich hört mich keiner *g*). Eigentlich wollte ich noch viel mehr schreiben, aber ich muss in 5 1/2 Stunden wieder aufstehen. Der Grund, warum ich so spät ins Bett gekommen bin, war ein Football-Spiel – das Finale, an dem Georgia Tech (Universitätsliga) beteiligt war und leider verloren hat. Aber zumindest verstehe ich im Ansatz nun die Regeln. 😉

Achja, ich bin hier gut eingezogen. Alles passt wunderbar und ich fühle mich hier sehr wohl. Ich bin sehr lieb begrüßt worden und Shadow hat sich schon fleißig Streicheleinheiten abgeholt. Gesa, Deine Magnettafel hängt bereits am Kühlschrank. Rikke, Dein Handtuch ist entfaltet. Maz, Dein Kalender hängt. Sascha und Marion, auch Euer Kalender hängt. Bremen-Müllers, und Eurer natürlich auch. 🙂 Ich versuche so schnell wie möglich ein paar Fotos zu machen, damit Ihr sehen könnt, wie ich hier lebe.

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Bitte entschuldigt, dass dieser Beitrag recht kurz werden wird. Aber ich bin sehr müde (letzte Nacht wurde hier im Hotel groß Party gefeiert) und will jetzt ganz schnell schlafen. 😉

Also, der erste Arbeitstag war super! Das Büro mag ich sehr gerne (leider ziehen wir in zwei Wochen um) und die Kollegen sind alle wirklich sehr nett. Der Großteil ist in meinem Alter und wir haben uns aus Anhieb verstanden. Außerdem war alles perfekt vorbereitet – richtig mit Willkommensmappe mit allen wichtigen Infos und so. Ich werde vorwiegend im Bereich Events arbeiten. Da stehen schon ein paar tolle Sachen an mit diversen wichtigen Leuten (Botschafter, Politiker etc.). Darauf freue ich mich schon sehr!

Ich freue mich auch sehr darauf, dass ich morgen bei den McDows einziehe. Endlich Koffer auspacken, endlich ankommen, endlich zu Hause fühlen. 🙂 Dazu muss ich morgen vor der Arbeit noch schnell alles hier packen und ins Auto verfrachten (wahrscheinlich auch wieder ohne Hilfe vom Hotel). Naja, das schaff ich schon. 🙂 Achja, kennt jemand jemanden, der hier in Atlanta günstig ein Auto verkaufen will? 😉

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Mein neues ZuhauseJuchu! Gestern und heute habe ich mir mehrere Zimmer angeschaut und kann nun voller Freude verkünden, dass ich ein Zimmer gefunden habe und die Vermieter zugestimmt haben, dass ich am kommenden Dienstag einziehe! 🙂 (Hier könnt Ihr Euch bei Google Maps die Umgebung mit dem Google-Männchen anschauen.) Ich ziehe zu einem sehr netten Ehepaar Anfang/Mitte 30, die beide an der Georgia Tech University arbeiten und einen kleine Sohn haben (hier geht’s zum Blog von ihm). Eston habe ich nicht kennen gelernt, da er gerade geschlafen hat, aber dafür seine Eltern Lauren und Randy. Dort habe ich mich sofort willkommen gefühlt und das Zimmer ist wunderschön. Es ist sehr groß (sogar ein Sofa steht dort mit drin) und komplett möbliert. Ich habe ein eigenes Badezimmer UND: einen begehbaren Kleiderschrank! LOL Dabei habe ich doch nur zwei Koffer und die sind nicht mal komplett mit Kleidung gefüllt. 😉 Ich freue mich auf jeden Fall sehr, dort einzuziehen. Das Haus ist sehr groß und sie haben einen Hund namens Shadow. Achja, einen Basketballkorb haben sie auch. *g*

Aber Ihr glaubt nicht, was mir alles angeboten wurde. Immerhin muss ich sagen, dass ich auf keine Psychotypen bei der Wohnungssuche getroffen bin. Aber trotzdem waren dort einige Sachen dabei, die ich niemandem angeboten hätte. In einer Gegend habe ich mich selbst am Tage in meinem Auto (von innen abgeschlossen versteht sich) nicht sicher gefühlt. Der Vermieter meinte dann nur trocken, dass es doch ein Sicherheitsschloss an der Eingangstür gäbe … na dann …

So, jetzt muss ich noch meine Social Security Card beantragen und ein Auto besorgen. Für Letzteres habe ich mein kleines Netzwerk in Atlanta in Bewegung gesetzt, welches ich inzwischen schon gut aufgebaut habe. Heute habe ich zum Beispiel eine Geschichts-Professorin bei Macy’s kennengelernt, die im Moment in Deutschland (Augsburg) unterrichtet. Wir haben Email-Adressen ausgetauscht, denn sie ist auch für die European Studies zuständig und hat nun drei Stunden, die nach Dänemark gehen. 🙂 Und sie setzt mich auf den Emailverteiler der Uni, so dass ich über alle Events informiert bin.

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Hier die ersten Bilder

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So, um es vorweg zu nehmen: Ich bin in den USA! Wie ich hier her gekommen bin? Fragt lieber nicht. Wie es mir im Moment geht? Status undefined! 😉

Man, das war ein ganz schöner Ritt. Um 2:30am CET am 01.01. losgefahren, dann in Berlin noch Koffer umpacken müssen (denn die Koffer müssen jeweils genau 23kg enthalten, nicht etwa der eine 26kg und der andere 20kg – und schon wieder was gelernt ;-)) und ein tränenreicher Abschied von meinen Eltern …

In Frankfurt beim Umsteigen blieben die erwarteten erhöhten Sicherheitskontrolle aus (war nicht mal so „schlimm“ wie damals, als Steffi und ich nach Los Angeles geflogen sind) und dann saß ich unwiderruflich im Flieger Richtung USA. Emotional war das bei mir immer wieder ein auf und ab, aber je weiter Deutschland weg war, um so mehr konnte ich mich endlich auf die USA freuen.

Im Flugzeug habe ich noch einen netten jungen Mann kennen gelernt, der mir noch ein paar Tipps gegeben hat. Als dann auch noch der Pilot mitteilte, dass wir sogar 1 1/2 Stunde früher in Atlanta an kommen würden (also 3pm EST), freute ich mich richtig, weil ich hoffte, dann noch bei Tageslicht die Umgebung rund um das Hotel erkunden zu können. Tja, denkste: Die Schlange an den Einwanderungsschaltern war ewig lang. Hinzu kam noch, dass ich noch einen flauen Magen hatte von den letzten paar Minuten im Flieger (war zum Schluss ein „bumpy ride“) und die Luft in diesem Raum trug nicht zu Besserung bei. Dann das Stehen, Schwitzen, die Müdigkeit …

Nach fast zwei Stunden war ich endlich dran. Der Sicherheitsbeamte wollte nicht viel wissen und dann war ich auch schon offiziell eingereist. Die Hoffnung, schnell ins Hotel zu kommen, stieg wieder – schließlich hatte ich auch schon mein Gepäck (den einen Koffer kann ich wegschmeißen – kein Kommentar). ABER: Hier läuft das ein wenig anders. Um den Flughafen zu verlassen, musst Du Deine Koffer noch mal aufgeben, damit die noch mal durchleuchtet werden (ist klar, da ich da ja auch noch so viel zwischen Frankfurt und Atlanta rein getan habe …) und mit meinem Handgepäck musste ich auch noch mal durch solche Kontrollen, wie man sie sonst nur hat, wenn man abfliegen will. Dort stand dann auch übrigens so ein berühmt-berüchtigter Nacktscanner – ich musste da zum Glück nicht rein. Aber ich musste meine Schuhe ausziehen – nach fast 24h Tragen – aber die wollten es ja nicht anders haben. 😉 Dann musste ich wieder zu einem „bagagge claim“ – den ich nicht finden konnte. Ich bin gelaufen und gelaufen. Schließlich gesellte sich noch eine Frau zu mir, die das auch suchte. Endlich fanden wir mal jemanden, den man fragen konnte. Der meine nur trocken: Nehmt doch einfach die Airport-Metro … Aha! Dazu müssten dort aber auch mal Schilder stehen!

Gut, dann hatte ich mein Gepäck und musste nun die Mietwagen-Station finden. Diesmal fragte ich gleich nach (ich hab ja dazu gelernt) und wieder musste ich einen Zug nehmen. Dann hatte ich endlich den Mietwagen (bekam sogar kostenlos eine Klasse höher, da die Economy-Klasse ausgebucht war – ich mache morgen mal Fotos) und das einzige, was an diesem Tag tatsächlich von Anfang an wie geplant funktionierte, war mein Navi! Ich liebe es! Es war wenig Verkehr und so war ich nach 20min am Hotel – an dem ich erstmal vorbei gefahren bin, weil es so unscheinbar war. Die Nachbarschaft sah auch nicht so toll aus.

Im Hotel selber konnte der erste Eindruck nicht wieder gut gemacht werden. Ich musste mein Gepäck selber schleppen und dann mein Auto zwei Blocks weiter parken. Von dort bin ich direkt losgelaufen, um mir noch was zu essen zu suchen – sollte in Amiland eigentlich kein Problem sein. Aber merke: Wenn ein Feiertag ist, dann haben auch Kioske etc. geschlossen. Das Rumlaufen in der Dunkelheit werde ich hier auch nicht mehr machen. Hatte ein ganz schön komisches Gefühl, weil ich die einzige Weiße war und außer den „Gangsta“-Typen war keiner mehr unterwegs. Schnell einen Subway gefunden (man stelle sich vor, vier Blocks entfernt!), was zu essen und zu trinken geholt und schnell zurück ins Hotel. Das Zimmer ist okay – aber ich habe die „Ich-will-wieder-nach-Hause“-Phase auch schon hinter mir. Wie gesagt, ich mache morgen mal Fotos.

Für morgen habe ich auch inzwischen sechs Verabredungen für Zimmerbesichtigungen. Ich bin mal gespannt! Wäre schön, wenn schon etwas passen würde, denn ich möchte ungern länger als nötig in diesem Hotel verbringen.

So, ich muss dringend schlafen! Hier ist es schon 10pm, was bedeutet, dass ich bereits über 40 Stunden auf den Beinen bin und morgen habe ich auch ein wenig vor (neben den Zimmerbesichtigungen muss ich noch zum Amt, um meine Social Security Card zu beantragen) – Macey’s wird dieses WE auch noch besucht, denn die haben im Moment SALE auf Business-Kleidung!

Achja, hier im Hotel habe ich tatsächlich unbegrenzten, kostenlosen Interzugang. Ich werde Skype morgen mal anschalten! Gute Nacht!

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