Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Glück braucht man’ Category

Ich hätte nie gedacht, dass mich ein gekühlter Raum glücklich machen kann, aber – es geht. Man konnte es direkt merken, als ich heute ins Haus gekommen bin. Vor allem ist die hohe Luftfeuchtigkeit nicht mehr da, das ist so schön … 🙂 Ich habe auch direkt den Ventilator zurück gebracht und mir das Geld zurück geholt.

Nun bin ich auch zuversichtlich, dass ich den Sommer überlebe, obwohl ich ja schon ein wenig Schiss davor habe. Aber wenn Daniel das ausgehalten hat, dann schaffe ich das auch. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass es in Michigan auch so warm wird – ist doch viel weiter nördlich. In einem muss ich Dir aber Recht geben, bei 25 Grad habe ich auch schon mal ein Jäckchen angezogen. 😉

Read Full Post »

Ich sitze auf meinem Bett und warte auf den nächsten Schnee, der für die Nacht angekündigt wurde. Zum Glück habe ich morgen frei, so dass ich mir keine Sorgen machen muss, wie ich zur Arbeit komme. Wie versprochen, habe ich hier noch ein paar Bilder vom vergangenen Freitag (der Schnee ist fast komplett wieder weggetaut – ich war heute teilweise ohne Jacke unterwegs …). Die Bilder hat Randy mit seiner Canon gemacht und ich finde, die sind wirklich gut geworden! Danke!

Read Full Post »

… war alles doch gar nicht so schwierig! Nachdem ich die Patientenfragebögen (wie in Deutschland) brav ausgefüllt hatte, kam ich direkt dran. Bevor ich in den Untersuchungsraum kam, musste ich allerdings auf eine Waage – mit Schuhen, Wintermantel und einer schweren (!) Handtasche! Ganz ehrlich, ich sehe mein Gewicht lieber in Kilo als in Pfund. Da denkt man, es ist noch mehr als es eh schon ist (dreistellig ist nicht schön!).

Anyway, dann hat eine Krankenschwester alle meine Werte gemessen und mich gefragt, wie mein Vorname „Lipke“ ausgesprochen wird … ganz ehrlich, muss ich jetzt neben dem umgedrehten Geburtsdatum auch noch die Reihenfolge von Vorname und Nachname erklären? Seriously? Immerhin konnte sie das wieder gut machen, indem sie erzählt, dass ihre Cousins (auch alles Inder wie sie) in Deutschland leben und sie einmal jährlich besuchen.

Nachdem der Doktor festgestellt hatte, dass ich ganz schön viele Allergien habe, hat er mir ein Antibiotikum verschrieben. Der Doktor war wirklich sehr sympathisch – da werde ich auf jeden Fall wieder hingehen, wenn ich einen Arzt brauche. Und das Tolle: Ich musste vor Ort nur einen Selbstanteil von 25 Dollar zahlen (was sich bei den nächsten Besuchen nicht mehr wiederholt) und der Rest wird direkt mit meiner amerikanischen Krankenkasse abgerechnet. Das hatte ich anders erwartet, aber es ist immer schön, positiv überrascht zu werden. 🙂

Dann die Überraschung bei der Apotheke (die mehr wie ein Supermarkt aussah): Ich solle in 30 Minuten wiederkommen, mein Medikament würde fertig gemacht werden. Okay … 30 Minuten später musste ich noch mal kurz warten und dann bekam ich eine Papiertüte, in der sich ein Plastikröhrchen mit grünen Kapseln befand. Hier wird alles tatsächlich per Hand abgefüllt, exakt nach Rezept. Standardpackungen gibt es nur bei nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten. Hier musste ich das Geld in bar vorstrecken (14 Dollar) und bekomme das dann von meiner Krankenkasse erstattet.

Fazit: Ich war positiv überrascht und so schlimm, wie alle immer sagen ist es nicht (zumindest für die Leute, die eine Krankenversicherung in Amerika haben …).

Read Full Post »

Was für ein Sauwetter heute – es schüttet wie aus Eimern und überall stehen Straße unter Wasser. Super Wetter, um eine Fahrprüfung zu machen. Aber dann kam alles anders …

Um 7:30am war ich auf der Capitol Ave bei der DDS. Dann schnell das Formular ausgefüllt und gewartet. Während das Wartens kam ich mit meinem Sitznachbar ins Gespräch, der mich dann noch gleich wegen der Fragen nervös machte. Er meinte, man müsste auch u.a. wissen, wie weit die Scheinwerfer leuchten müssen (100 Ft by the way – als ob ich weiß, wie weit 100Ft sind *g*). Aber so etwas kam zum Glück nicht dran.

Nachdem wir mal wieder geklärt hatten, dass ich am 06.01. und nicht am 01.06. Geburtstag habe, durfte ich den schriftlichen Test an einem Computer machen. Zuerst kamen 20 Fragen zu Verkehrsregeln. Davon durfte man fünf falsch haben. Ich habe auch gleich einen guten Start hingelegt, denn die ersten drei Fragen habe ich falsch beantwortet – das waren alles Fragen, zu denen ich in den Vorbereitungsunterlagen nichts gestanden hatte. Aber dann lief es wie am Schnürchen. Bei dem zweiten Test wurden Verkehrsschilder abgefragt und hier hatte ich alle Fragen richtig!

Das Beste kommt aber noch: Ich musste dann doch keinen Fahrtest machen! Hihi! Schöne Sache und so konnte ich direkt meine Temporary License mitnehmen und in gut 10 Tagen bekomme ich dann den richtigen Führerschein per Post zugeschickt. Jetzt kann gar nichts mehr schief gehen. 🙂

Read Full Post »

So, morgen wird es ernst. Ich habe mir den Tag frei genommen, um endlich den amerikanischen Führerschein zu machen. Im Moment bin ich fleißig noch am lernen. Es gibt schon ein paar Unterschiede, allerdings habe ich im Moment immer 100% richtig. Mir bangt nur davor, dass ich bestimmte Vokabeln dann nicht kenne und die Fragen falsch verstehe.

Einen Fahrtest muss ich auch noch machen … Ganz ehrlich, ich fahre hier im Moment schon fleißig durch die Gegend mit meinem deutschen Führerschein und niemanden interessiert ist. Aber gut, wenn es gefordert ist, mache ich auch das.

Dann habe ich nachmittags noch ein paar Termine bei Versicherungen, denn ich brauche eine Versicherung für mein Autochen. Mehr Details (und Fotos) dazu am Wochenende! 😉 Gute Nacht (oder schon lieber guten Morgen ;-))!

Read Full Post »

Heute habe ich einen Aldi gefunden und sie hatten dort die gleiche Schokolade wie in Deutschland! Aber noch viel besser, sie schmeckte auch genauso wie in Deutschland und kostete nur etwas über einen Dollar. 🙂

Falls es Euch übrigens beruhigt, heute hat es bei uns geregnet und scheinbar sind die Leute hier an nichts gewöhnt, was vom Himmel fällt. 😉 Ich habe 40min zur Arbeit gebraucht – nur weil es geregnet hat! Naja, mittags hatte es wieder aufgehört und ich war, mal wieder, ohne Jacke unterwegs. Durchschnittlich 15 Grad sind echt nicht schlecht. Bin allerdings gespannt, was der Sommer für mich bereit hält. *g*

Read Full Post »

Gestern habe ich das erste Mal Post bekommen – von meiner lieben Schwester aus Frankreich! Knutscher! Danke schön! Der Brief hat nur eine Woche gebraucht! Ich war echt erstaunt!

Und dann wollte ich Euch nur mal wieder kurz neidisch machen: Ich war heute wieder ohne Jacke unterwegs (leider hat es heute Abend ein wenig genieselt) und ich habe für eine komplette Tankfüllung (etwas über 40 Liter) umgerechnet ca. 24 Euro gezahlt. Achja, was will man mehr. 🙂

Und ich spanne mein Netzwerk weiter: Nächste Woche bin ich zum Lunch verabredet mit der Senior Customer Marketing Managerin von Coca Cola (ich kenne sie vom Chor) und ich treffe mich mit einer Mitarbeiterin von der Firma neben an zum Lunch.

Read Full Post »

Birthday CakeVielen lieben Dank für all die lieben Glückwünsche, die mich heute erreichten! Ich glaube, so viele hatte ich noch nie zum Geburtstag. 🙂 Danke schön!!! Ich werde versuchen, allen zeitnah persönlich zu antworten. Bitte seht es mir nach, denn im Moment muss ich noch so viel organisieren (hab immer noch kein Auto gefunden …). Merci!

Ein wenig wurde heute im Büro gefeiert (die Reste der Torte seht Ihr auf dem Bild *g*) und dann war ich ja heute Abend bei der Chorprobe. 40 Leute haben für mich „Happy birthday“ gesungen! Da war ich tatsächlich gerührt. Und ein Geschenk kam heute per Post. Damit hatte ich gar nicht gerechnet (und ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wie sie an die Adresse meines Büros gekommen sind – mhm, Google vielleicht 😉 ). Palle und Natalia haben mir ein Geschenk (in Form eines Relaxkörbchens mit Badeessenzen etc.) schicken lassen. DANKE SCHÖN!

Read Full Post »

Seit 30 Minuten habe ich nun auch in dieser Zeitzone Geburtstag! Juchu, endlich ein Vierteljahrhundert alt. 😉 Heute wird im Büro ein wenig gefeiert werden (hoffe ich, zumindest bringe ich superzuckrigen Kuchen mit *g*) und heute Abend gehe ich mit Lauren zum Chor (wäre ja doof, abends alleine zu sein und außerdem habe ich Lust, mal in einem Chor mitzusingen – hoffentlich hört mich keiner *g*). Eigentlich wollte ich noch viel mehr schreiben, aber ich muss in 5 1/2 Stunden wieder aufstehen. Der Grund, warum ich so spät ins Bett gekommen bin, war ein Football-Spiel – das Finale, an dem Georgia Tech (Universitätsliga) beteiligt war und leider verloren hat. Aber zumindest verstehe ich im Ansatz nun die Regeln. 😉

Achja, ich bin hier gut eingezogen. Alles passt wunderbar und ich fühle mich hier sehr wohl. Ich bin sehr lieb begrüßt worden und Shadow hat sich schon fleißig Streicheleinheiten abgeholt. Gesa, Deine Magnettafel hängt bereits am Kühlschrank. Rikke, Dein Handtuch ist entfaltet. Maz, Dein Kalender hängt. Sascha und Marion, auch Euer Kalender hängt. Bremen-Müllers, und Eurer natürlich auch. 🙂 Ich versuche so schnell wie möglich ein paar Fotos zu machen, damit Ihr sehen könnt, wie ich hier lebe.

Read Full Post »

JUCHU! Ich hab mein Visum! Also noch nicht real in der Hand (das wird mir erst in ein paar Tagen mit meinem Reisepass geschickt), aber immerhin die mündliche Zusage und einen Stempel an der richtigen Stelle. 🙂

Wat für’n Stress! Da bin ich heute Nacht um 3 Uhr aufgestanden, um dann 3:30 Uhr von Zinnowitz aus nach Berlin zu düsen. Nachdem ich Nebelbänke und Wildschweine hinter mir gelassen hatte, näherte ich mich Berlin. Bis dahin passte das alles auch noch zeitlich. Den Berliner Stadtverkehr sollte man allerdings nicht unterschätzen, aber ich hatte ja zum Glück genügend Spielraum eingebaut, so dass ich um kurz vor 7 Uhr an dem Konsulat war. Ein Parkplatz war auch schnell gefunden und in der Annahme, dass die schon um 7 Uhr aufmachen, bin doch dort im Regen hin gelaufen. Dort wurde ich aber von den Wachen schnell auf den Boden der Tatsachen geholt – Konsulat öffnet erst um 7:30 Uhr. Super, zum Auto zurück zu laufen hätte sich nicht gelohnt, also schön durch regnen lassen. 😉

Dann ging es endlich los und zuerst durften die in die Sicherheitsschleuse, die keine elektronischen Geräte dabei hatten (also ich *g*). Eigentlich hatte ich ähnliche Kontrollen wie am Flughafen erwartet, aber als ich durch diesen Pieper ging und piepte, meinte der Wachmann nur „Ach, das sind bestimmt Ihre Schuhe“ – nun ja, Glaube ist schön, Kontrolle sicherer, aber ich will mich ja nicht aufdrängen. 😉 Immerhin war ich mit zwei anderen Mädels als erstes drin und wir mussten dann die Formulare in die richtige Reihenfolge bringen, damit eine Dame die Vollständigkeit überprüfen konnte. Meine Unterlagen waren zwar vollständig, aber durch ein Softwareproblem von denen fehlten auf dem einen Formular die Postleitzahlen von meinen Angehörigen. Super, als ob ich die Postleitzahl von Regensburg auswendig weiß. Zum Glück hatten die dort einen Computer, um das schnell nach zu schlagen.

Dann war alles in Ordnung und ich durfte als zweites an einen Schalter heran treten. Die Dame hat auch noch mal meine Unterlagen überprüft und mir, als sie fertig war, einen Zettel mit dem weiteren Vorgehen in die Hand gedrückt. Weiteres Vorgehen hieß: Platz nehmen, warten, aufgerufen werden, Fingerabdrücke abgeben, interviewt werden und dann das Visum bekommen (oder auch nicht …). Inzwischen war schon ordentlich was los, aber ich hoffte, dass es bei mir zügig gehen würde (war ja schließlich als zweites dran gekommen). Nach einer geschlagenen Stunde wurde dann das Mädel, welches vor mir dran war, aufgerufen. Das Interview dauerte bei ihr echt lange und andere wurden bereits für das Interview aufgerufen (warum eigentlich nicht ich?). Als sie schließlich wieder raus kam, sah ich an ihrem Blick, dass es nicht geklappt hatte. Nun hatte ich einen Kloß im Hals und hoffte, nicht zu dem selben Schalter zu müssen, wie sie. Und siehe da, Schalter 5 statt 7 mit einem netten jungen Mann. Dieser fragte nur kurz, wo es hin geht, was ich dort machen werde und ob ich Deutschland schon gearbeitet habe. Plötzlich fiel dann der Satz „Your visa has been approved“. Total unspektakulär! Ich war etwas irritiert, aber glücklich und verließ dann das Gebäude. Erst draußen (und auf der Rückfahrt nach Flensburg) habe ich erst begriffen, was dieser einfache Satz bedeutet: Jetzt wird es tatsächlich ernst! Und ich freue mich drauf! Heute Abend werde ich mit mir selbst anstoßen und dann früh ins Bett gehen. Ach, ich bin happy! 😀

P.S.: Die wollten weder einen Nachweis, dass ich auf jeden Fall danach wieder zurück nach Deutschland gehe, noch einen Nachweis, dass ich in den USA finanziell abgesichert bin.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »