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Posts Tagged ‘anwesen’

Man, war das früh heute morgen, aber ich hatte ja meine Reservierung für Biltmore auf 9 Uhr morgens gelegt … Interessant war das Frühstück heute morgen im Motel. Erstmal habe ich den Altersdurchschnitt drastisch nach unten gezogen und dann meinten die älteren Herrschaften, mir Tipps zu meinem Frühstück zu geben – natürlich nicht, ohne mir dabei ihre Hand auf die Schulter zu legen und mich „Honey“ und „Darling“ zu nennen … ähm, nun ja.

Die Nacht hatte es gefroren, was man meinem Autochen sofort angemerkt hat, denn es lief nicht ganz rund. Auf dem Weg zum Biltmore House musste ich feststellen, dass ich wieder nicht die Einzige war, aber so früh am Morgen hielt es sich noch in Grenzen. Das ganze Anwesen jetzt noch mal bei Tageslicht zu sehen hat mich umso mehr beeindruckt (nur zur Info: mein Ticket war für eine Abend- und eine Tagestour gültig). In dem Haus würde ich gerne leben (allerdings möchte ich nicht die Unterhaltungskosten dafür zahlen ;-)), mit den vielen Zimmern und Gängen. Die haben sogar ein Schwimmbecken und eine Kegelbahn … Mein Lieblingszimmer ist die Bibliothek mit fast 3,000 Büchern. Das ist wohl aber nur ein Bruchteil von dem, was Mr. Vanderbilt an Büchern besessen hat.

Als ich gegen Mittag dann das Anwesen verlassen habe, bin ich an langen Autoschlangen vorbei gefahren. Das frühe Aufstehen hatte sich also gelohnt. 😀 Mein nächstes Ziel war der Chimney Rock (ein Fels, der aussieht wie ein Schornstein). Die Aussicht von dort oben war fantastisch, auch wenn es sehr windig und frisch war. Von dort aus bin ich dann noch ein wenig gewandert, denn gleich um die Ecke gab es noch einen Wasserfall. Da gab’s tatsächlich Eiszapfen – erste Anzeichen vom Winter, juchu!

Insgesamt war das ein toller Ausflug, auch wenn die Rückfahrt sehr anstrengend war. Fahrt mal über 200km geradeaus in die untergehende Sonne … macht keinen Spaß. Das ist, als würde man blind fahren. Über lange Strecken sind alle nur 30km/h gefahren. Aber letztendlich bin ich gut angekommen.

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So, der Online-Check-In ist abgeschlossen und morgen Abend kurz vor 6pm geht mein Flieger nach Boston. Die Hotelreservierung ist auch bestätigt und mein Mietwagen wartet hoffentlich am Flughafen auf mich. 🙂 Ich freue mich schon sehr auf das Wochenende, denn ich fliege erst am Montagabend wieder zurück. Somit habe ich drei Tage, die ich ausgiebig nutzen werde.

Übrigens, Ende November geht’s für mich noch nach Asheville, NC zum Haus Biltmore. Dort bleibe ich aber nur eine Nacht. Aber auch darauf freue ich mich schon – Ticket ist gekauft, danke noch mal an die Sponsoren! 😉

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Alles hat ein Ende … Tja, so schnell geht eine schöne Zeit zu Ende. Heute Vormittag haben wir uns noch Madison angeschaut, eine wirklich schöne, kleine Stadt. Dort werde ich auf jeden Fall noch mal vorbei schauen. Die Häuser sind einfach umwerfend. In einem waren wir auch drin und haben eine sehr interessante Führung bekommen. Dort haben zum Beispiel die Damen des Hauses Nachrichten auf die Fenster mit ihren Verlobungsringen geschrieben, um zu testen, ob das echte Diamanten waren. Außerdem gibt es auch eine Geistergeschichte. Angeblich kann man hin und wieder die älteste Tochter am Fenster stehen sehen. Sie ist in dem Haus gestorben, als sie ihr Kind zur Welt gebracht hat.

Nachmittags waren wir wieder in Atlanta und dann hieß es schon packen. Es wirklich eine tolle Tour! Das würde ich gerne wiederholen. Jetzt habe ich Tipps und Tricks für Roadtrips gelernt und noch viele Sachen entdeckt, die ich mir unbedingt anschauen will. Sieben Monate sind vorbei, ein paar folgen noch. Ich muss mich beeilen! 😉

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Ui, heute war wieder ein extrem heißer Tag (merke, selbst Klaus hat geschwitzt und Annes Brillengläser sind jedes mal beschlagen, wenn wir nach draußen gegangen sind ;-)). Vormittags haben wir noch ein paar Ecken (u.a. auch den ehemaligen Sklavenmarkt) von Charleston zu Fuß erkundet. Die großen Häuser, die unten zu sehen sind, haben natürlich alle Meerblick. Die Straße wird auch nicht umsonst „Millionärsmeile“ genannt …

Mittags haben wir Charleston verlassen. Doch bevor wir uns auf den Weg in Richtung Atlanta machen wollten, stand noch eine Attraktion aus: Die Boone Hall Plantation 1743 von Sklaven erbaut und bewirtschaftet (vor allem wurde Baumwolle angebaut), natürlich unter der Führung ihres „Besitzers“. Die Plantage war sehr beeindruckend, allein schon die Auffahrt mit den knapp 300 Jahre alten Eichen. Um einen Überblick des gesamten Grundstücks zu bekommen, wurden Rundfahrten angeboten. Nach 35 Minuten hatte man noch nicht mal ansatzweise alles gesehen, zumal unsere Fahrt auf Grund eines Regenschauers verkürzt worden ist (mein Selbstportrait dokumentiert ausnahmsweise mal nicht meinen Schweiß, sondern Regen :-D). Auf diesem Anwesen wurden auch schon diverse Filme gedreht, u.a. mit Halle Berry und Patrick Swayze. Der Film „The Notebook“, den ich neulich mit Fritzi gesehen habe, spielte u.a. auch auf diesem Grundstück. Letzte Woche wurde im Park ein „afghanisches Dorf“ für die US-Serie „Army Wives“ aufgebaut. Das lass ich mal unkommentiert. 😉

Nachmittags ging es dann Richtung Atlanta und nun sitzen wir, ca. eine Stunde von Atlanta entfernt, in unserem Motelzimmer in Madison, GA. Draußen schüttet es, aber immerhin konnten wir noch schön draußen Abendessen und morgen schauen wir uns noch Madison an. Der Ort soll wunderschön im Antebellum-Stil sein (Madison ist vom Civil War verschont geblieben).

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