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Posts Tagged ‘blind’

Man, war das früh heute morgen, aber ich hatte ja meine Reservierung für Biltmore auf 9 Uhr morgens gelegt … Interessant war das Frühstück heute morgen im Motel. Erstmal habe ich den Altersdurchschnitt drastisch nach unten gezogen und dann meinten die älteren Herrschaften, mir Tipps zu meinem Frühstück zu geben – natürlich nicht, ohne mir dabei ihre Hand auf die Schulter zu legen und mich „Honey“ und „Darling“ zu nennen … ähm, nun ja.

Die Nacht hatte es gefroren, was man meinem Autochen sofort angemerkt hat, denn es lief nicht ganz rund. Auf dem Weg zum Biltmore House musste ich feststellen, dass ich wieder nicht die Einzige war, aber so früh am Morgen hielt es sich noch in Grenzen. Das ganze Anwesen jetzt noch mal bei Tageslicht zu sehen hat mich umso mehr beeindruckt (nur zur Info: mein Ticket war für eine Abend- und eine Tagestour gültig). In dem Haus würde ich gerne leben (allerdings möchte ich nicht die Unterhaltungskosten dafür zahlen ;-)), mit den vielen Zimmern und Gängen. Die haben sogar ein Schwimmbecken und eine Kegelbahn … Mein Lieblingszimmer ist die Bibliothek mit fast 3,000 Büchern. Das ist wohl aber nur ein Bruchteil von dem, was Mr. Vanderbilt an Büchern besessen hat.

Als ich gegen Mittag dann das Anwesen verlassen habe, bin ich an langen Autoschlangen vorbei gefahren. Das frühe Aufstehen hatte sich also gelohnt. 😀 Mein nächstes Ziel war der Chimney Rock (ein Fels, der aussieht wie ein Schornstein). Die Aussicht von dort oben war fantastisch, auch wenn es sehr windig und frisch war. Von dort aus bin ich dann noch ein wenig gewandert, denn gleich um die Ecke gab es noch einen Wasserfall. Da gab’s tatsächlich Eiszapfen – erste Anzeichen vom Winter, juchu!

Insgesamt war das ein toller Ausflug, auch wenn die Rückfahrt sehr anstrengend war. Fahrt mal über 200km geradeaus in die untergehende Sonne … macht keinen Spaß. Das ist, als würde man blind fahren. Über lange Strecken sind alle nur 30km/h gefahren. Aber letztendlich bin ich gut angekommen.

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Heute war ich bei der Concierge Society, wo ich unser German Bierfest präsentiert habe – natürlich in der Hoffnung, dass die Concierges dann ihren Hotelgästen davon erzählen. Das Tolle war zum Einen, dass meine Chefin mich dort alleine hin geschickt hat. Zum Anderen fand die Versammlung dort statt, wo die Ausstellung „Körperwelten“ und „Dialog im Dunkeln“ zu finden sind. Wir durften die Tour durch „Dialog im Dunkeln“ machen. Das war klasse! Es war wirklich komplett dunkel und man musste sich auf den Tour Guide und seine anderen Sinne verlassen. Das war eine sehr interessante Erfahrung. Wie sehr ist man doch auf sein Augenlicht angewiesen und denkt dabei gar nicht darüber nach, wie schnell man es verlieren kann. Unser Tour Guide zum Beispiel, hat sein Augenlicht komplett erst vor 16 Monaten verloren (durch Diabetis). Es war spannend zu erfahren, wie er sich umstellen musste (unter anderem hat er ein System mit Pins, damit er seine Anziehsachen nicht durcheinander bricht und komische Farben kombiniert).

Allerdings konnte ich dadurch heute Abend nicht zur Chorprobe – nächste Woche wieder. 🙂 Hier ist übrigens der Chor beim Singen am letzten Sonntag. Klasse, oder?

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