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Posts Tagged ‘donner’

Um mir der ganz tollen Nachricht anzufangen – am vergangen Freitag konnte ich meine Kisten, die ich von Deutschland per Schiff hierher geschickt hatte, beim Zoll abholen. Juchu! So wie es aussieht, ist auch alles heile geblieben. Zwei Kisten sind schon ausgepackt, der Rest folgt.

Freitagabend war ich dann bei einem Meeting, welches von unserer Vermietungsfirma organisiert wurde. Es ging vor allem darum, was man gegen Kriminalität tun kann. Dabei habe ich ein paar nette Nachbarn kennengelernt, mit denen ich mal einen Kaffee trinken gehen werde.

Gestern Abend war ich dann wieder im Panola Mountain State Park. Ich hatte mich für einen Sunset Hike (also eine Sonnenuntergangswanderung) angemeldet. Dabei handelt es sich um eine geführte Wanderung auf den Panola Mountain. Allein darf man nicht auf den Berg, weil es dort viele seltene Pflanzen gibt, die zwar sehr klein sind, aber große Flächen auf dem Berg bedecken.
Wir waren 6 Personen, plus Amy, die für den State Park arbeitet. Als wir uns auf den Weg machten, hörte man schon ein Donnergrollen und wir haben hin und her überlegt, ob wir überhaupt auf den Berg wandern. Denn wenn es gewittert, sind wir den Blitzen da oben ausgeliefert. Wir haben uns dann für die kurze Variante entschieden – direkt auf den Berg und wieder runter. (Übrigens, das erste Tier, was wir sahen, war übrigens wieder eine Wasserschlange gewesen – aber si ewar zu schnell für ein Foto gewesen. ;-)) Während des Aufstiegs hörten wir keinen Donner mehr, aber die geschlossene Wolkendecke deutete schon an, dass wir wohl keinen Sonnenuntergang sehen würden. Oben angekommen, war dem tatsächlich so, aber immerhin konnte man in der Ferne die Skyline von Atlanta sehen (schaut mal beim 4. Bild ganz genau hin) und auf der anderen Seite Stone Mountain (5. Bild). Ich muss hier unbedingt noch mal hin, wenn man tatsächlich einen Sonnenuntergang sehen kann – der Ausblick muss dann richtig toll sein.
Für den Abstieg hat Amy einen richtig steilen Weg gewählt. Da musste man ganz schön aufpassen, wo man hin trat. Aber so waren wir dann immerhin wieder relativ schnell vom Berg runter und sind noch einige Zeit durch den Wald gewandert. Dabei hat es dann angefangen zu regnen. Wir waren zum Glück in der Nähe von einem Unterstand, wo wir erst mal im Trockenen waren. Allerdings sah es nicht so aus, als ob der Regen weniger werden würde. Also haben wir uns entschieden, weiter zu laufen, da die Autos auch nur noch 15 Minuten entfernt waren. Aber diese 15 Minuten haben gereicht, um von oben bis unten durchnässt zu sein. Teilweise konnten wir kaum noch was sehen, weil einem das Wasser wasserfallartig im Gesicht zu runter lief. Ich war echt nur froh, dass ich für meine Kamera sicherheitshalber mehrere Plastikbeutel mitgebracht hatte, denn mein Rucksack war auch durchtränkt gewesen. Aber wir hatten alle Spaß dabei, auch wenn wir echt aussahen, als seien wir einem Horrorfilm entstiegen – Wimperntusche, die durch’s Gesicht gelaufen war, Schlamm, der überall hin gespritzt war und von den Haaren mal ganz zu schweigen. 😉 Witzig war, dass ich dann 10 Minuten nach Norden gefahren bin und alles trocken war. Der Regen ist nicht mal bis nach Atlanta gekommen. Und um das Ganze noch zu toppen, konnte man in Atlanta den Sonnenuntergang sehen – super! 😀

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Gestern waren wir nach der Arbeit auf dem privaten Anwesen des deutschen Generalkonsuls Dr. Lutz Görgens zur Poolparty. Er wohnt in der nettesten Gegend von Atlanta. Einer seiner Nachbarn ist der Besitzer der Falcons (Football Mannschaft von Atlanta), der immer einen Polizisten vor seinem Grundstück postiert hat. 😉 Der Gouverneur wohnt auch nur zwei Straßen entfernt. Zu den ganzen Häusern muss man schon Anwesen sagen – bei der Größe! Hier könnt Ihr Euch mal einen kleinen Eindruck verschaffen. Natürlich steht im Vorgarten auch eine Deutschlandfahne und daneben eine Europafahne.

Die Poolparty war sehr nett. Das gesamte Konsulat und die komplette AHK war vertreten. Das Goethe-Institut konnte nicht kommen, da sie an dem Abend eine Vernissage hatten. Es gab viel zu Essen und leckeres Gegrilltes. Obwohl ich nicht im Pool war, war ich komischerweise ziemlich nass. Zum Glück ging es mir nicht allein so, mehrere Kollegen waren davon betroffen. 😉

Auf dem nach Hause-weg hat sich Atlanta wieder von der besten Seite gezeigt. Unwetter hoch drei, die Autobahn stand unter Wasser und ich habe fünf Unfälle unterwegs gesehen. Die Gewitter waren auch heftig und hielten einige Stunden an. Eigentlich sollten wir gestern Abend noch Bierfest Flyer verteilen, aber das wurde auf Grund des Wetters zum Glück abgesagt. 😉 Es hat noch geschüttet, bis ich eingeschlafen bin (wir hatten sogar kurz Stromausfall). Um ehrlich zu sein, fand ich den Regen richtig gut. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage, dass ich ihn vermisse – dieses gleichmäßige Prasseln am Fenster. 😉

So, jetzt düse ich gleich los, um bei einem anderem Bierfest unser Bierfest den ganzen Tag zu bewerben. Bis später!

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Damit Ihr mal eine Vorstellung von den Unwettern bekommt, die wir hier täglich haben, habe ich gestern von unserem Büro aus diese Fotos gemacht: vor und während des Unwetters (hunderte Blitze, lauter Donner, schwere Überflutungen und starker Hagel waren natürlich inbegriffen).

(Hinweis: Nachdem meine Schwester es nicht gesehen hat – auf dem oberen Bild sieht man noch die Skyline, auf dem unteren nicht mehr, weil es so stark regnet. ;-))

Das Unwetter zieht auf

Das Unwetter ist da

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