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Posts Tagged ‘fenster’

Baustellen generell sind ja schon spannend, aber die Baustelle von gegenüber ganz besonders (und ich habe den Logenplatz, denn mein Schreibtisch steht direkt am Fenster ;-)). Wir könnten die Bauarbeiter den ganzen Tag lang beobachten. Sei es, dass tagelang Sandhaufen von einer Seite zur anderen und zurück gefahren werden oder das ein Mann mit einer Sprühflasche scheinbar willkürlich Markierungen setzt (Abmessen wird auch überbewertet), in die dann gebohrt wird. Jetzt haben sie gestern ein sehr komisch-förmiges Loch mit Beton zugeschüttet. Wofür? Man weiß es nicht. Dazu kam später noch eine Sprengung. Diesmal konnten wir sie auch sehen (nicht nur spüren), da wir das Verhalten der Bauarbeiter studiert hatten (sie ziehen sich zurück und stoppen immerhin den Verkehr). Es gelang mir auch, die Sprengung aufzuzeichnen. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, mit dieser spannenden Nebenbeschäftigung im Tagesgeschäft. 😉

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Ein ganz normaler Montag im Büro. Ein ganz normaler Montag? Fast, denn es ist Gala-Woche. Bisher läuft alles wie geplant und hoffentlich erleben wir keine Überraschungen. Eine, wenn auch nicht Gala-bezogen, hatten wir heute schon. Mit einem Mal gab es einen Knall und unser Bürogebäude wurde kurzzeitig erschüttert. Wir haben uns ordentlich erschreckt und sind zum Fenster gelaufen (eigentlich die falsche Reaktion, wenn es ein Erdbeben gewesen wäre ;-)). Es waren die Jungs von der Baustelle gegenüber, die ein bisschen Dynamit in den Boden gesteckt hatten (um was auch immer zu sprengen…). Super Sache! Es ist sowieso immer sehr interessant, die Bauarbeiter zu beobachten. Ich weiß nicht, ob man das auf dem Foto erkennen kann, aber heute haben sie mit Handschaufeln die große Schaufel des Baggers gefüllt. Man hätte auch einfach den Bagger graben lassen können, aber das wäre wahrscheinlich zu einfach gewesen. 😉

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Die Überschrift drückt noch ziemlich nett aus, was gerade an der Ostküste der USA passiert. Unser Büro in New York ist seit Montag geschlossen und bleibt es auch weiterhin. Selbst hier in Atlanta spüren wir noch den Sturm durch kräftige, für Atlanta ungewöhnliche Böen und einen starken Temperatursturz (ja, auch ich habe inzwischen die Heizung angemacht – obwohl ich das Gefühl habe, mehr nach außen zu heizen, als in der Wohnung und es zieht sehr kalt durch die kaum, bis gar nicht isolierten Fenster rein). Ich mag mir gar nicht vorstellen, mit welchen Kräften die Anwohner der Küste bedroht wurden. Der Sturm hatte es in sich und sorgt immer noch für Chaos. Keine vier Stunden von hier entfernt schneit es kräftig (dort, wo Nico und ich neulich noch wandern waren). Zum Wochenende soll sich das alles etwas wieder beruhigen und wir sollen wieder an die 20 Grad kriegen. Ich hoffe, dass sich die Ostküste schnell von dieser Katastrophe erholt.

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Ein verlängertes Wochenende geht zu Ende und zwei Tage davon war ich mit meinem Kollegen Nico in den Smoky Mountains. Nachdem wir am Freitag erst spät los kamen, waren wir auch dementsprechend spät in Sevierville, TN, wo unser Motel war.
Am Samstagmorgen ging es dann los – Schuhe wurden geschnürt, Rucksäcke gepackt und wir waren für (fast) alle Situationen ausgerüstet. Die Fahrt in den Nationalpark war … interessant. Der Highway wird von Spielhallen, Vergnügungsparks, Mini Golf, Kartbahnen usw. gesäumt – man kam sich ein wenig wie in Las Vegas vor. Zu dem Zeitpunkt dachten wir auch noch, dass es im Park genau so voll sein würde, wie auf dem Highway. Doch als wir in den Park hinein fuhren, waren deutlich weniger Autos um uns herum. Gewundert haben wir uns allerdings schon, denn man fährt doch nicht in einen Nationalpark, um dann die Zeit in Vergnügungsparks zu verbringen?! Nun ja, wir fuhren weiter in den Westen des Parks, in die Region Cades Cove. Wir hatten uns dort den Rich Mountain Loop Trail ausgesucht. Dieser war knapp 14 Kilometer lang und in der Karte als moderat beschrieben … Äh ja, anfangs waren wir noch guter Dinge, aber dann kam der Punkt, ab dem es nur noch bergauf ging. Dieser Aufstieg hat uns sehr viel abverlangt (hatte ich die 91% Luftfeuchtigkeit erwähnt?). Am höchsten Punkt, den wir nach 4,5 Stunden endlich erreicht hatten, waren wir 1.125m hoch (und ziemlich erschöpft). Der Abstieg hatte es allerdings auch in sich. Es war zwar schön, endlich nicht mehr bergauf zu steigen, aber es ging ziemlich steil wieder runter auf viel Geröll. Als wir dann endlich nach über 6 Stunden am Auto ankamen, konnten wir uns kaum noch bewegen. Aber wir waren happy, denn wir hatten es geschafft. Leider haben wir außer Schmetterlingen, Eichhörnchen, Spinnen und Echsen keine Wildtiere gesehen. Deswegen haben wir uns noch entschieden, die Autorunde auf der Cades Coves Loop Road zu fahren (hinzu kam, dass der Sonnenuntergang nah war). Wir waren allerdings nicht die einzigen, die diese Idee hatten. Im Prinzip sind wir fast 18km Stoßstange an Stoßstange gefahren (und viele hatten Stühle auf ihren Pick Up Ladeflächen, wie man auf dem leider unscharfen Bild erkennen kann). Aber die Tour hat sich noch gelohnt, denn wir haben wilde Truthähne und Rehe gesehen. Außerdem war die Landschaft einfach atemberaubend. Als es dann dunkel wurde, wurden die Autos auch alle irgendwie langsamer. Das war echt etwas nervig, denn wir sind nur noch Stop & Go gefahren und es hat Ewigkeiten gedauert, nur um von der Loop Road runter zukommen. Die Fahrt aus dem Park raus hat sich dann auch noch mal hingezogen, weil die Amerikaner nicht wissen, dass sie ein Fernlicht haben, welches man anschalten kann. Aber nein, stattdessen fährt man 20km/h, weil man ja nichts sieht und die Straße soooo eng ist. Wir sahen unser wohlverdientes Steak und Bier (der Gedanke daran hat uns über den Berg getragen) in weite Ferne rücken, denn es wurde immer später. Endlich aus dem Park raus, wir konnten das Steak fast riechen, stoppten plötzlich alle Autos. Keine 10 Autos vor uns war ein Unfall passiert. Und da standen wir nun. Wir haben das beste daraus gemacht, die Fenster runter gekurbelt, Musik angeschaltet und Nüsse gegessen (kein guter Ersatz für ein Steak, aber besser als nichts). Es war übrigens interessant zu sehen, wie die Amerikaner es nicht geschafft haben, ordentlich eine Gasse für die Rettungskräfte zu bilden und dann haben die die ganze Zeit die Autos laufen lassen, damit es schön kühl in den Autos war – ich hätte ordentlich gelacht, wenn bei irgendwem die Batterie den Geist aufgegeben hätte. 😉 Wir waren dann nach 23:00 Uhr  zurück im Motel, haben nur noch geduscht und sind ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen tat uns so ziemlich alles weh und ich hatte zwei Blasen, eine unter jedem Fuß. Deswegen haben wir den Tag gaaaanz langsam begonnen. Wir sind nach dem Auschecken wieder in den Park gefahren, diesmal genau durch die Mitte, um zu dem Clingman Dome zu kommen, der an der höchste Stelle (etwas über 2,000m) der Smoky Mountains (und auf der Grenze von Tennessee und North Carolina) steht. Dazu muss man noch ein kurzes Stück laufen, aber diese 800m den Berg hoch hatten es in sich (wenn man wie wir keine Kraft mehr hatte). Oben angekommen sah man leider nichts, denn die Wolken hingen tief. Wir haben aber auf dem Weg nach unten noch ein paar schöne Aussichtspunkte gefunden. Eigentlich wollten wir noch einen kurzen Trail zu ein paar Wasserfällen machen, aber ich konnte beim besten Gewissen keinen Schritt mehr tun, vor allem nicht mit den Blasen unter den Füßen. Wir haben uns dann langsam auf den Nachhauseweg gemacht, der uns durch das Reservat der Cherokee Indianer führte – eine wirklich schöne Strecke. Wir haben uns auch schon entschieden, im Oktober noch mal in die Smoky Mountains zu fahren, um dann die wunderschöne Laubfärbung zu sehen.

P.S.: Auf dem einen Foto seht Ihr die Statur von Dolly Parton, einer bekannten Country-Sängerin, die in Sevierville geboren wurde.
PP.SS.: Wir haben uns vorgenommen, nächstes Jahr wieder am Labor Day Wochenende den gleichen Trail zu laufen und unsere Zeit zu unterbieten. 😉

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Ein Blick aus dem Fenster zeigte uns, was wir schon geahnt hatten. Es schüttete … aber es schüttete nicht einfach nur, es goss. Und zwar so, dass das Wasser draußen nur so floss. Nun gut, wir wollten uns ja heute auf den Weg nach St. Augustine machen (über Orlando) und solange es beim Autofahren regnet, ist das schon okay (zumal wir bisher immer Glück mit dem Wetter hatten).

Nachdem wir halb durchnässt das Auto gepackt hatten, sind wir noch mal an den offiziellen Clearwater Strand gefahren (wir wollten zumindest mal geguckt haben). Dort gab es eine Seebrücke, sehr viel Wind und noch viel mehr Wasser. Wir hatten Glück, dass der Regen etwas nachgelassen hatte, so dass wir kurz aussteigen konnten. Ich fand den Strand okay, ich bin persönlich nicht so der Fan von Stränden, an denen sich riesige Häuser aneinander reihen.

Und schon waren wir on the road again. Die Fahrt war sehr anstrengend, weil es teilweise so stark regnete, dass man nichts mehr sehen konnte. Ich war froh, als wir endlich in Orlando ankamen.

Dort gab es nicht wirklich was zu sehen außer den Freizeitparks. Selbst unsere Reiseführer empfahlen nur die Freizeitparks, mehr nicht. Diese haben uns aber kalt gelassen. Wir wollten ins Hard Rock Café, um uns dort ein T-Shirt zu holen (wir sammeln ja T-Shirts aus Hard Rock Cafés). Tja, man sollte aber für’s Parken $15.00 zahlen (nur um innerhalb von 15min ein T-Shirt zu kaufen …). Dafür sind wir dann in die Outlet Mall von Orlando gefahren. Dort haben wir ordentlich geshoppt und den Regentag gut genutzt. 🙂

Abends ging es weiter nach St. Augustine, der ältesten Stadt der USA. Hierauf freuten wir uns besonders, weil es laut Reiseführer hier sehr viel zu sehen gab. Als wir ankamen, war es allerdings schon dunkel. Wir sind nur noch ins Bett gefallen und totmüde (vom Shoppen ;-)) eingeschlafen.

Eindrücke von heute:

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So, mein Fotoprojekt hat aufgrund eines Arbeitsprojekts schon gelitten. Das ist nun vorbei und ab morgen gibt es wieder Fotos. Heute habe ich nur ein paar „Testschüsse“ aus meinem Wohnzimmerfenster gemacht.

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