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Oh, wie ist das schön. So was ham wir lange nicht gesehen. So schön! So schön!

Man, war das ein Spiel! Wir haben es in der Bar im Keller unseres Bürogebäudes geschaut – mit 30 Deutschen und 10 Ghanaern. Es war einfach nur eine tolle Stimmung! Und wir sind zum Glück auch beide weitergekommen! Tja, ich weiß auch schon, dass ich am Sonntagmorgen nicht in die Kirche gehen werde, wenn Deutschland um 10 Uhr gegen England spielt. 😉 Fotos von dem Spiel heute wird es morgen von mir geben.

Ich habe auch schon Fotos vom Public Viewing in Flensburg gesehen: So viele Deutsche haben wir nun doch nicht zusammen bekommen. Aber es war schon ganz ordentlich!

P.S.: Fritzi und ich hatten heute Abend dann auch noch Chorprobe. Die lief ein wenig schief (im wahrsten Sinne des Wortes), denn wir hatten unsere Stimmen mit Fangesängen vergrölt. 😉

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Und schon wieder ist eine Woche rum und ich habe es noch nicht geschafft, Euch zu erzählen, was so alles passiert ist. Aber erst mal muss ich Euch (besser gesagt, uns alle) wieder aufbauen nach dem Spiel am Freitag:

Letzte Woche Dienstag waren Fritzi und ich bei einem Empfang für die Bi-Nationalen Handelskammern hier in Atlanta, um unsere Handelskammer zu repräsentieren. Der Abend war ganz nett. Die meisten Leute kannten wir schon durch unsere eigenen Events. „Toll“ war, dass wir wieder 36° hatten und wir im Hosenanzug (mit Jacket!) unterwegs waren. Die hohen Temperaturen haben dann auch noch wieder für ein Unwetter der feinsten Sorte gesorgt. Ganz ehrlich, solche Gewitter wie hier habe ich selten in Deutschland erlebt. So heftig, dass innerhalb weniger Minuten alles überflutet ist, man nichts mehr sieht, es nur noch knallt und blitzt und die Stromversorgung recht regelmäßig zusammen bricht. Im Moment haben wir so ein Unwetter fast jeden Tag.
Fritzi und ich sind dann in dem Gewitter auch los nach Hause und ich habe mich dann noch verfahren, da mein Navi kein Signal durch das Unwetter bekommen hat. Dabei habe ich noch ein paar seeehr nette Anwesen gesehen, aber ich war froh, als ich endlich wieder eine Straße gefunden habe, die ich kannte. Selbst auf der Autobahn musste man mit den Überflutungen aufpassen.

Mittwochabend waren wir (Fritzi, meine Chefin und unsere Kollegin Silke) in dem Symphonie Orchester von Atlanta. Dort haben wir uns Verdis Requiem angeschaut. Das war echt toll!

Tja, und dann kam der Freitagmorgen – Anpfiff 7:30Uhr. Wir haben uns alle bei uns im Büro getroffen (wir hatten unseren Konferenzraum zum Public Viewing umfunktioniert) und dann nahm das Drama seinen Lauf. Nach dem Spiel war unsere Motivation zum Arbeiten nicht wirklich vorhanden … und Schuld war nur der Schiedsrichter!

Am Freitagabend gab es übrigens wieder Unwetter ohne Ende und Shadow, der Hund meiner Mitbewohner, hat tierisch Schiss davor. Schaut mal, wie der sich verkrochen hat:

Shadow versteckt sich

Den Samstag bin ich sehr entspannt angegangen, das habe ich auch dringend gebraucht. Abends war ich mit ein paar Leuten vom Chor im Deutschen Restaurant in Stone Mountain essen. Ich hatte ein Schnitzel mit deutschem Kartoffelsalat (über den man durchaus diskutieren kann). Aber insgesamt war das ein schöner Abend! 🙂

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Okay, wo soll ich anfangen? Freitagabend hat sich unser Fußball-Team noch mal getroffen, da ja am Samstag das Atlanta International Soccer Fest stattfinden sollte. Dabei ist mir mal wieder die solide, amerikanische Bauweise aufgefallen:

Amerikanische Bauweise

Ganz ehrlich, das ist, als würde man Zahnstocher zusammenstecken und mit Pressspanplatten verkleiden. Kein Wunder, dass die Häuser hier nichts aushalten. Im Vordergrund sieht man übrigens unseren Coach. 🙂

Samstagmorgen hieß es dann früh aufstehen. Ich war bereits um 7:20 Uhr im Stadion, da ich bei Aufbau mit geholfen habe. Um 8:00 Uhr trudelten dann auch langsam unsere Spieler ein und um 9:00 Uhr begann unser erstes Spiel gegen Israel. Um 10:00 Uhr hatten wir dann verloren. Leider lief es bei den nächsten Spielen nicht besser. Am Ende hatten wir kein einziges Spiel gewonnen. Woran es gelegen hat? Ich würde sagen, dass zum Großteil die Hitze Schuld war. Wir hatten über 33°C und die Luftfeuchtigkeit war sonst wo. Ich habe mir natürlich auch noch einen tollen Sonnenbrand geholt, da ich meinen Rücken nicht eingecremt hatte. Da kommt man leider so schwer dran und eigentlich wollte ich dann jemand bitten, mir den Rücken ein zu cremen, aber das hatte ich dann vergessen. Nun muss ich damit leben (tut echt doll weh!). Hier sind ein paar Bilder von dem Soccer Fest. Der Tag war echt anstrengend in der brütenden Hitze (wir hatten auch einen verletzten Spieler, der wegen eines ausgerenkten Ellenbogengelenks ins Krankenhaus musste). Zum Glück konnten wir uns abends in Fritzis Pool bei ein paar Steaks und Würstchen entspannen. Ich war echt fertig.

Dann kam der Sonntag. Der fing schon mal gut mit dieser Wettervorhersage an:

Wettervorhersage

Morgens ging es in die Kirche zum Singen. Fritzi hatte einen Solo-Auftritt. Echt klasse!

Nach dem Gottesdienst sind wir schnell nach Hause gefahren und haben unsere Fan Outfits angezogen. Dann sind wir wieder los und haben uns mit ganz vielen Deutschen in einem Irish Pub getroffen, um das Spiel Deutschland gegen Australien zu sehen. Man, war das ein tolles Spiel! Hier sind ein paar Eindrücke:

Fritzi ist gut vorbereitet Es kann losgehen Nach dem Sieg - Fritzi, Sarah und ich

Abends waren Fritzi und ich noch bei einem Konzert von dem Chor, in dem unsere Chefin singt. Der hat uns echt umgehauen. Aber das Verhalten von einigen Leuten, die wie in Trance mitgegangen sind, war für uns doch ein wenig befremdend. Klar hat die Musik zum Mitsingen und Mittanzen animiert, aber trotzdem habe ich nicht die Anwesenheit Gottes gespürt. 😉 Hier mal ein kleiner Ausschnitt vom Konzert:

Tja, und heute war dann schon wieder Montag. Selbst meine amerikanischen Kollegen haben heute zugegeben, dass es echt heiß war. Ich mein, 36°C sind schon toll …

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dass ich nicht mal weiß, wo ich anfangen soll. Vielleicht erst mal ganz allgemein: Der Spielplan für das Atlanta International Soccer Fest am kommenden Samstag steht nun fest und in unserer Gruppe sind Mexiko, Israel und Nigeria. Wenn das die richtige WM wäre, würde ich sagen – „das ist machbar“. Aber hier? Wir sind gut, aber man muss diesen Mannschaften zugestehen, dass sie besser an die Hitze gewöhnt sind, als wir. 😉 So, jetzt mal die nicht so guten Nachrichten dazu: Ich habe mir beim letzten Training das Hand- und Ellenbogengelenk gestaucht und ich hatte gehofft, dass es schnell wieder besser wird. Es geht auch schon wieder besser, aber ich habe bei bestimmten Bewegungen immer noch Schmerzen. Als Torwart sind diese Körperteile ja nun schon essentiell, deswegen sagt mir meine Vernunft, dass ich es gar nicht erst riskieren sollte. Ich hätte sehr gerne gespielt (nachdem ich nun so viel trainiert hatte …). Naja, ich bin jetzt zum „Oliver Bierhoff“ des Teams ernannt worden. 😉

Am Sonntag schauen wir uns übrigens das Spiel Deutschland gegen Australien in einer Kneipe an. Man gut, dass ich jetzt dank Steffi gut mit Deutschlandfarben ausgestattet bin. Freue mich schon auf das Spiel! Deutschland vor, noch ein Tor!

Gestern Abend war ich bei Fritzi und ihrem Freund Chris zu einer Grillparty eingeladen. Es waren noch ein paar Kollegen anwesend und wir haben schön am Pool gegrillt. Danach sind wir natürlich auch noch mal in den Pool gehüpft. Es war ein toller Abend! Hier der Beweis:

Gestern Abend habe ich dann auch noch eine Donauwelle für den Geburtstag meiner Chefin gemacht. Die ist mir leider ein wenig missglückt. Man denkt echt, dass man hier alles kaufen kann, aber wenn es ums Backen geht, wird das wirklich schwierig (wenn man keinen Fertig-Mix verwenden will). Naja, sah ein wenig komisch aus, aber hat trotzdem sehr gut geschmeckt. 🙂

Tja, und dann gab es heute noch eine schlechte Nachricht: ALDI hat hier in den USA den Verkauf von deutschem Schwarzbrot eingestellt! Man war ich enttäuscht, als ich heute im Laden war und feststellen musste, dass ich heute Abend nicht ein leckeres Brot mit der guten Leberwurst essen würde. Jetzt muss ich mir etwas Neues suchen.

Immerhin habe ich heute endlich eine Küchenwaage gefunden, die auch Gramm anzeigt. Jetzt muss ich bei den deutschen Rezepten nicht mehr umrechnen (eine Fehlerquelle wäre also eliminiert). 😉

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Schönes Freundschaftsspiel, oder? Ich kann die WM kaum noch erwarten. Heute Abend haben wir im Büro bei unserer Movie Night „Deutschland – ein Sommermärchen“ von Sönke Wortmann geschaut. Da bekommt man direkt schon wieder Gänsehaut! Mein Auto ist auch schon ausgestattet und meine Kollegen sind ziemlich neidisch auf meine Fahnen und Kette. Die überlegen jetzt, woher sie noch schnell Autofahnen bekommen. 😉

Übrigens, ich habe mir heute eine Creme für eine kleine Stelle im Mund geholt und war sehr überrascht von der Wirkung. Mein Mund war sofort taub – die Zunge, die Lippen, der Gaumen, einfach alles. Gut, die Stelle hat natürlich auch nicht mehr weh getan. Aber ich war sehr erstaunt, das so etwas hier für 2 Dollar frei verkäuflich ist.

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Heute hatte ich den ganzen Tag gute Laune, denn ich habe abends Steffi vom Flughafen abgeholt. Sie besucht mich über das Wochenende und ich freue mich riesig. Wir werden ganz viel machen, auch wenn wir nicht so viel Zeit haben. Sie war über 24 Stunden auf den Beinen, um hier her zu kommen, aber ihr geht es gut und jetzt kann sie erst mal schlafen. In ihrem Koffer hatte sie ganz viele tolle Sachen für mich mitgebracht. Schaut mal:

Ganz viele tolle Sachen

Ich habe mich riesig gefreut, denn es sind die kleinen Dinge (wie Deo oder Vanillezucker), die hier in der Ferne fehlen. Und für die WM, die in 14 Tagen beginnt, bin ich nun auch gut eingedeckt. 🙂

P.S.: Gestern war ich mit meiner Chefin zum Lunch in einem deutschen Restaurant. Das war toll – endlich habe ich mal wieder eine richtig gute Bratwurst gegessen. 😉

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Bei Euch ist das Wochenende schon fast wieder rum (ach nein, Ihr habt ja morgen frei – habt Ihr das gut …). Mir bleiben noch ein paar Stunden. Allerdings muss ich noch einen Bericht für meine Visums-Organisation schreiben – über mein Leben und meine Erfahrungen hier in den USA. Am liebsten würde ich denen einfach die Adresse von meinem Blog geben. Dann können die sich alles einfach durchlesen und Fotos sind ja auch dabei. 😉

Gestern war wieder Fußballtraining und dabei ging es recht schmutzig zu. 😉 Der Platz war vom Tag vorher noch ziemlich matschig (es hatte am Freitag in Strömen geregnet) und als Torwart kommt man nun mal nicht umhin, Bodenkontakt zu haben. Dafür gab es immerhin Lob vom Trainer. Allerdings hatte ich mir beim Training einen ordentlichen Sonnenbrand zugezogen (obwohl die Sonne hinter’m Dunst versteckt war), der mich dann nachmittags noch richtig aus der Bahn geworfen hat – mit heftigen Kopfschmerzen und Übelkeit und so (war wohl dann doch eher ein Sonnenstich – ich muss mir dringend ein Capi zulegen).

Heute morgen war nun der große Tag, an dem Fritzi und ich ein deutsches Duett in der Kirche singen sollten. Jedes Pfingsten gibt es etwas Internationales und diese Mal waren wir es. Wir wurden sogar im Programmheft angekündigt.

Unsere Namen im Programmheft

Leider haben die dort weder den deutschen Titel, noch Beethoven als Komponisten oder Schiller als Autoren genannt. Somit werden die Leute dann wieder denken „Och, schau mal, davon gibt es auch eine deutsche Übersetzung …“. 😉

Wenn Ihr uns jetzt singen hören wollt, müsst Ihr Euch einfach nur das Video unten anschauen. Randy hat es aufgezeichnet. Viel Spaß am Anhören!

Randy hat dann hinter her noch ein paar Fotos gemacht, die ich Euch nicht vorenthalten möchte (eigentlich schon, weil die sehr gestellt wirken *g*):

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Heute war ich nun endlich mal bei der Polizei. Ich hatte mich im Internet schlau gemacht und hoffte, nun die richtige Polizeistation gefunden zu haben. Nach der Arbeit machte ich mich auf den Weg. Allerdings gab es schon das erste Problem, als ich dort ankam. Der Parkplatz war nur für Polizisten – super, und wo parke ich? Die Gegend war auch nicht so toll und wer schon mal in Atlanta war, weiß, dass Parkplätze Mangelware sind. Zum Glück lief dort ein Police Officer rum, den ich dann fragte. Er erklärte mir, dass ich leider wieder nicht bei der richtigen Station sei. Über Funk hat er dann abgefragt, ob ein entsprechender Polizist mit seinem Wagen in der Nähe sei. Tatsächlich hat er dann einen anderen Polizisten kommen lassen! Himmel, hilf – kann man nicht einfach in eine Polizeistation gehen und eine Anzeige erstatten?

Naja, während wir auf den anderen Polizisten gewartet haben, haben wir uns sehr nett unterhalten. Sergeant Moorman war sehr nett und hat mir erklärt, dass ich beim nächsten Mal unbedingt die Polizei rufen soll. Selbst, als ich die Frau verfolgt habe, hätte ich anrufen sollen und sagen sollen, wo ich bin, wen ich warum verfolge und dann hätten die sofort eine Einheit hinterher geschickt – wie im Fernsehen. Dann hätten nur noch die Helikopter gefehlt … 😉

Irgendwann kam der andere Polizist, der mir dann nur ein Formular gegeben hat. Da ich mich vom Unfallort entfernt hatte und kein Polizist es gesehen hat, kann ich auch keinen Polizeibericht bekommen. Ich soll das ausgefüllte Formular dann einfach an meine Versicherung schicken und die werden sich dann auf die Suche nach der anderen Fahrerin machen. Der Polizist war dann auch ganz schnell wieder weg.

Naja, ich habe mich dann noch fast eine Stunde mit dem ersten Polizisten unterhalten. Sehr spannend – wann bekommt man mal einen Einblick, wie das hier überhaupt mit der Polizei läuft. Über meinen Job hat er mich dann auch ausgefragt und er wird sogar zu dem Fußball-Festival am 12. Juni kommen. Telefonnummern haben wir auch ausgetauscht und jetzt hab ich jemanden bei der Polizei, den ich bei Problemen anrufen kann. So etwas ist viel wert. 😉

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Ich hab mal wieder etwas gelernt. Eigentlich wusste ich es schon (hab’s mal irgendwo gelesen), aber dran gedacht habe ich dann wieder nicht.

Folgendes Szenario: Ich war am vergangenen Freitagabend wieder mal beim Fußballtraining und ich hatte eine Kollegin mitgenommen. Das Training lief super, vor allem als die Sonne dann endlich hinter den Bäumen verschwunden war. 😉 Naja, wie dem auch sei, nach dem Training haben wir alle noch gemeinsam auf dem Rasen gesessen und ein Bierchen getrunken. Meine Kollegin und ich sind dann irgendwann los und als wir ins Auto einsteigen wollten, meine sie: „Oh, ich hab noch die angefangene Bierdose. Das müssen wir jetzt weg schütten.“ Ich war etwas irritiert und war eigentlich dagegen, Bier weg zu schütten. Also meinte ein: „Steig ein und dann trinkst Du es einfach während der Fahrt.“

ABER: Das darf man in dem Bundesstaat Georgia nicht – nicht mal der Beifahrer! Die Regel lautet, dass man kein Alkohol sichtbar im Auto mitführen darf (also nicht mal auf dem Rücksitz) und schon gar nicht geöffnet. Bierchen also schön immer im Kofferraum verstauen. Oh man, was soll man dazu noch sagen …

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… und muss es schnell nutzen, denn man weiß ja nie, wie lange es da ist. Ich würde ja echt mal zu gerne wissen, was eigentlich das Problem ist. Aber nun ja …

So, jetzt muss ich Euch mal im Schnelldurchlauf eine Zusammenfassung der letzten Woche (KW 15) geben. Montag war unspektakulär (außer dass ich lange gearbeitet habe – das trifft allerdings im Moment auf jeden Tag zu, denn nächste Woche ist ein Big Event, für den ich zuständig bin). Am Dienstag wurde ich von einer Gruppe unserer Kirche gebeten, einen Vortrag über Deutschland zu halten. Eigentlich wollte ich ja eine Power Point Präsentation machen, aber wir hatten ja kein Internet. Also habe ich meine Mitbewohner nach einem Atlas gefragt, um zumindest zu zeigen, was wo ist. Die einzigen Karten von Deutschland waren zwar mit Deutschland betitelt, zeigten aber dann entweder nur Bayern oder Deutschland über Berlin abgeschnitten … Kein Kommentar. Auf jeden Fall waren die von meinem Leben sehr begeistert und konnten es kaum glauben, dass wir in Deutschland Kirchensteuern zahlen. Auch habe ich über die Politik, das Gesundheitssystem und das Schulwesen gesprochen. Die Fragen nach meinem täglichen, religiösen Leben bin ich mal dezent übergangen. Der katholische Kindergarten hat auf jeden Fall Punkte gebracht. 😉

Donnerstag hat uns unsere Chefin zum Essen eingeladen. Das war richtig lecker und es hat mir wieder gezeigt, dass ich meine Abteilung sehr mag. Unsere Chefin weiß auch unsere Arbeit zu schätzen und im Moment ist nun mal viel zu tun für unser großes Event in Savannah nächste Woche. Danach wird es dann auch wieder ruhiger und wir können wieder pünktlich das Büro verlassen. 🙂 Interessanterweise hat mir diese „hektische“ Phase gezeigt, dass ich den Job echt gerne mache.

Freitag war ich dann abends bei Fritzi (Friederike) und wir haben uns den Film „Die Lümmel von der ersten Bank – Zur Hölle mit den Paukern“ angeschaut. Den Film gucke ich echt immer wieder gerne und lache trotzdem noch!

Samstag war dann das erste Mal Fußballtraining für unsere „kleine“ Weltmeisterschaft Anfang Juni. Ich stehe im Tor und bin im Moment die einzige Frau im Team. Es war schön, noch mehr Deutsche hier in Atlanta kennen zu lernen. Die Jungs waren mit meiner Leistung sehr zufrieden und werden mich noch schön weiter trainieren. Einen Bluterguss habe ich mir allerdings schon zugezogen, als ich den Ball mit meinem Unterarm ab geblockt habe – autsch! Ansonsten ist aber alles gut (der Muskelkater ist auch wieder web *g*). Wir haben uns nur hinterher überlegt, dass wir uns vielleicht nicht mehr um 13 Uhr zum Training treffen, weil es einfach zu heiß ist – abends ist es kühler. Immerhin habe ich dadurch noch mehr Farbe bekommen. 🙂

Sonntag waren Fritzi und ich abends zum Barbecue (auch Grillen genannt) bei Nachbarn von mir eingeladen. Wir haben einen norddeutschen Kartoffelsalat gestiftet, über den sich Fritzi schon echauffiert hat. In Süddeutschland wird der halt anders gemacht … Aber die sprechen ja auch anders – dort unten. 😉 Auf jeden Fall war das sehr schön und wir haben so ein paar mehr Leute kennen gelernt. Komisch war nur, dass es nur Hamburger gab … obwohl, Moment – nee, ist eigentlich nicht komisch, sondern normal. 😉 Fritzi und ich hatten noch Bratwurst im Supermarkt gefunden und die hat tatsächlich gut geschmeckt. Jetzt muss ich mir nur merken, welche Sorte das war, damit ich die wieder kaufen kann. Hier sind mal ein paar Impressionen vom Grillen …

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