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Posts Tagged ‘kisten’

Mit meinen Kisten aus Deutschland sind jetzt auch meine Sportschuhe endlich gekommen. Somit kann ich jetzt u.a. das Fitnessstudio hier in meiner Wohnanlage nutzen. Das Schöne ist, dass hier auch Kurse angeboten werden, die kostenfrei sind. Heute habe ich mal Zumba ausprobiert – für mich als Bewegungslegastheniker vielleicht nicht der richtige Sport, aber es hat verdammt viel Spaß gemacht und ich werde nächste Woche wieder hingehen. 😀

Das Wetter wird langsam auch besser (=wärmer). Dieser Temperaturunterschied war schon komisch. Wichtig ist, dass es am Wochenende schön ist, wenn ich mit Fritzi paddeln gehe (ich werde berichten).

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Um mir der ganz tollen Nachricht anzufangen – am vergangen Freitag konnte ich meine Kisten, die ich von Deutschland per Schiff hierher geschickt hatte, beim Zoll abholen. Juchu! So wie es aussieht, ist auch alles heile geblieben. Zwei Kisten sind schon ausgepackt, der Rest folgt.

Freitagabend war ich dann bei einem Meeting, welches von unserer Vermietungsfirma organisiert wurde. Es ging vor allem darum, was man gegen Kriminalität tun kann. Dabei habe ich ein paar nette Nachbarn kennengelernt, mit denen ich mal einen Kaffee trinken gehen werde.

Gestern Abend war ich dann wieder im Panola Mountain State Park. Ich hatte mich für einen Sunset Hike (also eine Sonnenuntergangswanderung) angemeldet. Dabei handelt es sich um eine geführte Wanderung auf den Panola Mountain. Allein darf man nicht auf den Berg, weil es dort viele seltene Pflanzen gibt, die zwar sehr klein sind, aber große Flächen auf dem Berg bedecken.
Wir waren 6 Personen, plus Amy, die für den State Park arbeitet. Als wir uns auf den Weg machten, hörte man schon ein Donnergrollen und wir haben hin und her überlegt, ob wir überhaupt auf den Berg wandern. Denn wenn es gewittert, sind wir den Blitzen da oben ausgeliefert. Wir haben uns dann für die kurze Variante entschieden – direkt auf den Berg und wieder runter. (Übrigens, das erste Tier, was wir sahen, war übrigens wieder eine Wasserschlange gewesen – aber si ewar zu schnell für ein Foto gewesen. ;-)) Während des Aufstiegs hörten wir keinen Donner mehr, aber die geschlossene Wolkendecke deutete schon an, dass wir wohl keinen Sonnenuntergang sehen würden. Oben angekommen, war dem tatsächlich so, aber immerhin konnte man in der Ferne die Skyline von Atlanta sehen (schaut mal beim 4. Bild ganz genau hin) und auf der anderen Seite Stone Mountain (5. Bild). Ich muss hier unbedingt noch mal hin, wenn man tatsächlich einen Sonnenuntergang sehen kann – der Ausblick muss dann richtig toll sein.
Für den Abstieg hat Amy einen richtig steilen Weg gewählt. Da musste man ganz schön aufpassen, wo man hin trat. Aber so waren wir dann immerhin wieder relativ schnell vom Berg runter und sind noch einige Zeit durch den Wald gewandert. Dabei hat es dann angefangen zu regnen. Wir waren zum Glück in der Nähe von einem Unterstand, wo wir erst mal im Trockenen waren. Allerdings sah es nicht so aus, als ob der Regen weniger werden würde. Also haben wir uns entschieden, weiter zu laufen, da die Autos auch nur noch 15 Minuten entfernt waren. Aber diese 15 Minuten haben gereicht, um von oben bis unten durchnässt zu sein. Teilweise konnten wir kaum noch was sehen, weil einem das Wasser wasserfallartig im Gesicht zu runter lief. Ich war echt nur froh, dass ich für meine Kamera sicherheitshalber mehrere Plastikbeutel mitgebracht hatte, denn mein Rucksack war auch durchtränkt gewesen. Aber wir hatten alle Spaß dabei, auch wenn wir echt aussahen, als seien wir einem Horrorfilm entstiegen – Wimperntusche, die durch’s Gesicht gelaufen war, Schlamm, der überall hin gespritzt war und von den Haaren mal ganz zu schweigen. 😉 Witzig war, dass ich dann 10 Minuten nach Norden gefahren bin und alles trocken war. Der Regen ist nicht mal bis nach Atlanta gekommen. Und um das Ganze noch zu toppen, konnte man in Atlanta den Sonnenuntergang sehen – super! 😀

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Eigentlich sollte man meinen, dass man auch einige Zeit ohne Internet auskommt. Aber ganz ohne geht es eben doch nicht – zumal wenn so viele liebe Leute so weit weg sind. 🙂

Um mal kurz die letzten Tage zusammen zu fassen: Wir hatten ja am Karfreitag frei und so sind Fritzi und ich zusammen in eine Outlet Mall zum Shoppen gefahren (wobei sie deutlich mehr als ich geshoppt hat ;-)). Während wir dort waren, war mein Auto in der Werkstatt und hat erst mal neue Reifen bekommen (war bitter nötig – in Deutschland hätte mich niemand mehr fahren lassen). In der nächsten Zeit wird es noch ein paar kleine Sachen geben, die repariert bzw. ausgetauscht werden müssen. Ansonsten läuft der Wagen super und es passt viel rein, wie Fritzi und ich am Freitagabend feststellen mussten. Da haben wir noch ein paar Sachen für meine Wohnung eingeladen und nachdem wir etwas Tetris für Anfänger gespielt haben, hat tatsächlich alles reingepasst – begleitet von einigen Lachanfällen (wir waren echt froh, dass uns dabei niemand gesehen hat :-D). Dabei ist auch dieses lustige Foto entstanden (für die schlechte Qualität ist mein altes iPhone verantwortlich):

Nach dieser Aktion hat Fritzi uns noch lecker Spargel gekocht (wir haben tatsächlich kein Fleisch am Karfreitag gegessen – hab ich mich, glaub ich, noch nie dran gehalten).

Das Wochenende war dann geprägt vom Putzen, Sachen einräumen und Läden abklappern, um bestimmte Sachen zu finden (die dann nie in den Läden waren, wo man es vermutet hätte). Ich hatte wirklich Glück, dass ich so viel von der Kollegin, die zurück nach Deutschland gegangen ist, übernehmen konnte. Auch von meiner Chefin Steffi und von Fritzi habe ich einiges bekommen. Bin jetzt im Prinzip gut ausgestattet – Besuch ist ausdrücklich erwünscht! 🙂

Mein Schlafzimmer und das Bad (Deko fehlt natürlich noch, aber meine verschifften Kisten sind noch nicht angekommen):

Und hier noch ein paar Vorher-/Nachherbilder:

 

 

Wie Ihr seht, es ist (fast) alles fertig für Gäste und mit Handtüchern kann ich mich tot schmeißen – also, wer wird der oder die Erste sein? 😉 Bei mir um die Ecke gibt es übrigens ein ganz tolles Café, wo man suuuper am Fluss sitzen kann (das ist auch der Fluss, der unterhalb meines Apartmentkomplexes lang fließt):

Ostermontag hatten wir leider nicht mehr frei. Aber das war nicht weiter schlimm, denn laut meines Internetanbieters hätte ich an dem Tag meinen Anschluss kriegen sollen … ähm, Pustekuchen. Da der Montag eh nicht so mein Tag war (ich hing bei tausend Sachen, auch beruflichen, in tollen computergesteuerten Hotlines fest, nur um dann zu erfahren, dass ich entweder außerhalb der Geschäftszeiten anrufe oder dass jemand anderes zuständig ist), hat mich das dann auch nicht mehr gewundert und natürlich rief ich die Hotline meines Internetanbieters außerhalb der Geschäftszeiten an. Dazu kam, dass ich per Email dann noch mal eine Vertragsbestätigung erhalten habe – nur standen dort dann plötzlich monatlich $48.00 statt der vereinbarten $29.95 … ja nee, ist klar. Gut, inzwischen funktioniert mein Internet, aber ich muss trotzdem noch mal los, um das mit dem Preis zu klären.

Ansonsten ist es im Moment bei uns etwas frisch. Wir haben nur knapp über 20°C. Etwas amüsiert war ich über die Wetterwarnung, die gerade für die kommende Nacht herausgegeben wurde:

Frei übersetzt: es kann frieren – ungeschützte Pflanzen können sterben. Ähm, und was ist mit gefrorenen Straßen?! Nee, schützt mal die Pflanzen bei Frostgefahr… Kann mir eigentlich jemand sagen, warum es nachts bei uns friert, wenn wir doch tagsüber über 20°C haben und wir schon über längere Zeit sogar 30°C hatten?

Übrigens, kaum bin ich wieder da, da wird schon wieder ein Film bei unserem Büro gedreht (Ihr erinnert Euch doch bestimmt noch an Jason Bateman?). Der Film heißt A.C.O.D. (?!). Leider war Jessica Alba nicht zu sehen. Dafür sind Fritzi und ich in Adam Scott and Amy Poehler reingelaufen (ich hab die Dame sogar noch beiseite gebeten, weil sie mir im Weg stand), was wir natürlich nicht gemerkt haben, weil wir die nicht kannten. 😀 Sollte Jessica Alba in den nächsten Tagen noch auftauchen, werde ich berichten.

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