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Posts Tagged ‘luftfeuchtigkeit’

Oder so ähnlich. Angekommen bin ich Rome, GA schon, allerdings war das alles nicht so ganz, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich wollte heute Rome kennenlernen, ein Ort ca. 1 Stunde nordwestlich von Atlanta. Unter anderem wollte ich mir dort eine Wassermühle anschauen, die eines der größten Wasserräder weltweit hat. ABER: ein Satz mit ‚X‘, das war wohl nix. Denn alles war geschlossen – sowohl das Touristenbüro als auch die ganzen Museen, zu denen ich gefahren bin. Letztendlich bin ich dann in die historische Innenstadt gefahren, um einmal hoch und runter zu bummeln. Auch dort war Totentanz … Lag das jetzt am Sonntag oder daran, dass es Januar war? Ich weiß es nicht, aber immerhin war es angenehm warm (24°C mit so hoher Luftfeuchtigkeit, dass ich gut ins Schwitzen kam). Oh, noch ein Fakt zu Rome: die Statur von Romulus und Remus wurde der Stadt 1929 von Mussolini geschenkt.

Auf dem Rückweg habe ich eine Ausschilderung zu einer historischen Indianerstätte „Etowah Indian Mounds Historic Site“ gesehen. Da mich das interessierte, bin ich den Umweg gefahren nur um zu der Erkenntnis zu kommen, dass auch hier alles geschlossen war …

Naja, immerhin konnte ich dann in Ruhe auf meinem Balkon sitzen und lesen. 😉

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Ich hab mal wieder einen Kuchen gemacht, für eine Abschiedsparty. Die Party war sehr gut und schon an dem Freitag war das Wetter sehr komisch. Sehr warm und die Luftfeuchtigkeit war kaum auszuhalten (der Kuchen hat auch etwas gelitten, die Schleifen sind zusammen gefallen).

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Heute hatten wir dann 24°C und selbst in der Nacht war es noch gut warm. Normal ist das nicht, aber angenehm (wenn man mal von der Luftfeuchtigkeit absieht).

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Ich musste sogar schon ein T-Shirt anziehen, weil es mir im Pullover deutlich zu warm war, als ich an meinem Auto rumgebastelt habe. 😉

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Mal schauen, wie das Wetter so in den nächsten Tagen wird. Aber ich muss zugeben, dass ich nun schon auf den Geschmack von Frühling gekommen bin. 😉

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Ein verlängertes Wochenende geht zu Ende und zwei Tage davon war ich mit meinem Kollegen Nico in den Smoky Mountains. Nachdem wir am Freitag erst spät los kamen, waren wir auch dementsprechend spät in Sevierville, TN, wo unser Motel war.
Am Samstagmorgen ging es dann los – Schuhe wurden geschnürt, Rucksäcke gepackt und wir waren für (fast) alle Situationen ausgerüstet. Die Fahrt in den Nationalpark war … interessant. Der Highway wird von Spielhallen, Vergnügungsparks, Mini Golf, Kartbahnen usw. gesäumt – man kam sich ein wenig wie in Las Vegas vor. Zu dem Zeitpunkt dachten wir auch noch, dass es im Park genau so voll sein würde, wie auf dem Highway. Doch als wir in den Park hinein fuhren, waren deutlich weniger Autos um uns herum. Gewundert haben wir uns allerdings schon, denn man fährt doch nicht in einen Nationalpark, um dann die Zeit in Vergnügungsparks zu verbringen?! Nun ja, wir fuhren weiter in den Westen des Parks, in die Region Cades Cove. Wir hatten uns dort den Rich Mountain Loop Trail ausgesucht. Dieser war knapp 14 Kilometer lang und in der Karte als moderat beschrieben … Äh ja, anfangs waren wir noch guter Dinge, aber dann kam der Punkt, ab dem es nur noch bergauf ging. Dieser Aufstieg hat uns sehr viel abverlangt (hatte ich die 91% Luftfeuchtigkeit erwähnt?). Am höchsten Punkt, den wir nach 4,5 Stunden endlich erreicht hatten, waren wir 1.125m hoch (und ziemlich erschöpft). Der Abstieg hatte es allerdings auch in sich. Es war zwar schön, endlich nicht mehr bergauf zu steigen, aber es ging ziemlich steil wieder runter auf viel Geröll. Als wir dann endlich nach über 6 Stunden am Auto ankamen, konnten wir uns kaum noch bewegen. Aber wir waren happy, denn wir hatten es geschafft. Leider haben wir außer Schmetterlingen, Eichhörnchen, Spinnen und Echsen keine Wildtiere gesehen. Deswegen haben wir uns noch entschieden, die Autorunde auf der Cades Coves Loop Road zu fahren (hinzu kam, dass der Sonnenuntergang nah war). Wir waren allerdings nicht die einzigen, die diese Idee hatten. Im Prinzip sind wir fast 18km Stoßstange an Stoßstange gefahren (und viele hatten Stühle auf ihren Pick Up Ladeflächen, wie man auf dem leider unscharfen Bild erkennen kann). Aber die Tour hat sich noch gelohnt, denn wir haben wilde Truthähne und Rehe gesehen. Außerdem war die Landschaft einfach atemberaubend. Als es dann dunkel wurde, wurden die Autos auch alle irgendwie langsamer. Das war echt etwas nervig, denn wir sind nur noch Stop & Go gefahren und es hat Ewigkeiten gedauert, nur um von der Loop Road runter zukommen. Die Fahrt aus dem Park raus hat sich dann auch noch mal hingezogen, weil die Amerikaner nicht wissen, dass sie ein Fernlicht haben, welches man anschalten kann. Aber nein, stattdessen fährt man 20km/h, weil man ja nichts sieht und die Straße soooo eng ist. Wir sahen unser wohlverdientes Steak und Bier (der Gedanke daran hat uns über den Berg getragen) in weite Ferne rücken, denn es wurde immer später. Endlich aus dem Park raus, wir konnten das Steak fast riechen, stoppten plötzlich alle Autos. Keine 10 Autos vor uns war ein Unfall passiert. Und da standen wir nun. Wir haben das beste daraus gemacht, die Fenster runter gekurbelt, Musik angeschaltet und Nüsse gegessen (kein guter Ersatz für ein Steak, aber besser als nichts). Es war übrigens interessant zu sehen, wie die Amerikaner es nicht geschafft haben, ordentlich eine Gasse für die Rettungskräfte zu bilden und dann haben die die ganze Zeit die Autos laufen lassen, damit es schön kühl in den Autos war – ich hätte ordentlich gelacht, wenn bei irgendwem die Batterie den Geist aufgegeben hätte. 😉 Wir waren dann nach 23:00 Uhr  zurück im Motel, haben nur noch geduscht und sind ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen tat uns so ziemlich alles weh und ich hatte zwei Blasen, eine unter jedem Fuß. Deswegen haben wir den Tag gaaaanz langsam begonnen. Wir sind nach dem Auschecken wieder in den Park gefahren, diesmal genau durch die Mitte, um zu dem Clingman Dome zu kommen, der an der höchste Stelle (etwas über 2,000m) der Smoky Mountains (und auf der Grenze von Tennessee und North Carolina) steht. Dazu muss man noch ein kurzes Stück laufen, aber diese 800m den Berg hoch hatten es in sich (wenn man wie wir keine Kraft mehr hatte). Oben angekommen sah man leider nichts, denn die Wolken hingen tief. Wir haben aber auf dem Weg nach unten noch ein paar schöne Aussichtspunkte gefunden. Eigentlich wollten wir noch einen kurzen Trail zu ein paar Wasserfällen machen, aber ich konnte beim besten Gewissen keinen Schritt mehr tun, vor allem nicht mit den Blasen unter den Füßen. Wir haben uns dann langsam auf den Nachhauseweg gemacht, der uns durch das Reservat der Cherokee Indianer führte – eine wirklich schöne Strecke. Wir haben uns auch schon entschieden, im Oktober noch mal in die Smoky Mountains zu fahren, um dann die wunderschöne Laubfärbung zu sehen.

P.S.: Auf dem einen Foto seht Ihr die Statur von Dolly Parton, einer bekannten Country-Sängerin, die in Sevierville geboren wurde.
PP.SS.: Wir haben uns vorgenommen, nächstes Jahr wieder am Labor Day Wochenende den gleichen Trail zu laufen und unsere Zeit zu unterbieten. 😉

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Irgendetwas stimmt mit dem Wetter nicht und das schon seit Sonntag. Ich mein, wir haben heute den 27. Oktober und normalerweise hatten wir tagsüber noch so um die 25°C – morgens und abends (also ohne Sonne) gingen die Temperaturen schon auf 10°C runter. Tja, und jetzt ist im Moment alles anders. Wir haben schwere Unwetter, Tornadowarnungen und eine Luftfeuchtigkeit wie im August. Davon ist im Moment der ganze Südosten betroffen. Ich hoffe, die Temperaturen normalisieren sich bald, denn ich möchte auch ein Herbstfeeling bekommen. Naja, wenigsten verfärben sich die Blätter und die ganze Kürbisse überall deuten darauf hin, dass der Oktober bald zu Ende ist. 😉

P.S.: Hab übrigens gehört, dass Euch der härteste Winter seit 100 Jahren blüht. Das wird dann wohl ein ordentlicher Temperaturschock, wenn ich im Dezember nach Deutschland zurück komme … 😉

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Da ich den Hinweis bekommen habe, dass ich mich zu oft über das Wetter beschweren würde, höre ich jetzt offiziell damit auf. Es ist schrecklich mit der hohen Luftfeuchtigkeit und es wird noch schlimmer werden. Ich werde ab jetzt im Stillen leiden. 😉

Anyway, heute war mal wieder Singen angesagt (wir haben sogar zwei Lieder gesungen) und nach dem Gottesdienst gab es Mittagessen für alle. Die Veranstaltung (und vor allem der Gottesdienst davor) sollte zum Geld sammeln dienen, da die Kirche restauriert werden muss. Man sollte in einem Cowboy-Outfit kommen, was mehr oder weniger gut umgesetzt worden ist. Die Bilder hat Randy gemacht.

Nachmittags wollte ich dann eigentlich zur Polizei, aber irgendwie hatte ich keine Lust auf die Fahrerei. Ich habe mich lieber ein wenig entspannt und habe einige Besorgungen erledigt. Unter anderem bin ich zum ersten Mal in so ein chinesisches Nagelstudio gegangen, um eine Maniküre und eine Pediküre zu bekommen. Nicht schlecht … den Sitz bei der Pediküre hätte ich gerne mit nach Hause genommen. Das war so ein Massagesessel an den unten direkt ein Sprudelbecken für die Füße angeschlossen war. Mein einziges Problem dort: Die Damen sprechen kaum englisch und wenn sie es tun, denkt man trotzdem, dass es chinesisch ist. 😉 Immerhin war ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden und das hat insgesamt auch nur 24 Dollar gekostet. Danach bin ich dann gleich noch los und habe mir endlich Sandalen gekauft à la „Zeigt her Eure Füße …“. Jetzt heißt es erst mal „Gute Nacht“ bzw. „Guten Morgen“ für Euch. 😉

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Ich hätte nie gedacht, dass mich ein gekühlter Raum glücklich machen kann, aber – es geht. Man konnte es direkt merken, als ich heute ins Haus gekommen bin. Vor allem ist die hohe Luftfeuchtigkeit nicht mehr da, das ist so schön … 🙂 Ich habe auch direkt den Ventilator zurück gebracht und mir das Geld zurück geholt.

Nun bin ich auch zuversichtlich, dass ich den Sommer überlebe, obwohl ich ja schon ein wenig Schiss davor habe. Aber wenn Daniel das ausgehalten hat, dann schaffe ich das auch. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass es in Michigan auch so warm wird – ist doch viel weiter nördlich. In einem muss ich Dir aber Recht geben, bei 25 Grad habe ich auch schon mal ein Jäckchen angezogen. 😉

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Und schon wieder ist es Sonntagabend … irgendetwas mache ich falsch. Die Zeit vergeht immer so schnell und am Sonntagabend fühle ich mich auch nie wirklich erholt. Immerhin war es ein schönes Wochenende. Ich habe viel Zeit mit Fritzi verbracht. Erst mal habe ich mich gestern schön entspannt, da es gewittert hat wie nur was. Leider hat das keine Abkühlung gebracht – die Luft ist hier im Moment wie im Tropenhaus – 95% Luftfeuchtigkeit sind echt angenehm *ironie* … Mein gutes Flensburg, ich vermisse Dich!

Nachmittags war ich dann mit Fritzi gemeinsam eine Wohnung für sie und ihren Freund anschauen, der Ende Mai nach Atlanta zieht. War echt schick. Zu der Anlage gehört auch ein Pool und ein Fitnessstudio. Danach waren wir dann im Dekalb Farmer’s Market (einige von Euch erinnern sich: Tornado Warnung und Sontiges) – ich nenne es ab gestern auch „Fritzis Paradies“, weil sie aus dem Stauen nicht mehr heraus kam. Hier gibt es ja bekanntlich alles frisch und reichhaltig, wovon sie ein großer Fan ist. Sie hat auch gleich dort erstmal ordentlich eingekauft. Interessanterweise hat es wie bei meinem ersten Besuch dort, geregnet und gewittert, und es gab Tornado Warnungen …

Abends haben wir dann gemeinsam gekocht und dann zu Eis und Erdebeeren „Germany’s Next Topmodel“ geschaut. Ich habe dann bei ihr übernachtet, weil das am Sonntagmorgen praktischer ist mit der Hin- und Herfahrerei zum Chor.

Sonntagnachmittag hat Fritzi dann Nägel mit Köpfen gemacht und den Deal mit der Wohnung abgeschlossen. Praktischerweise liegt das gleich um die Ecke vom Farmer’s Market. 😉 Und ich weiß, an wessen Pool ich im Sommer liegen werde. *g*

P.S.: Bin jetzt übrigens auch telefonisch richtig erreichbar. Ich habe mein Handy hoch gestuft auf unbegrenzte Telefonate ins Ausland. Die Nummer verteile ich in den nächsten Tagen. Bitte bedenkt den Zeitunterschied beim Anrufen. 😉

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