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Posts Tagged ‘musik’

Thanksgiving beginnt zwar erst morgen, aber ich hatte heute schonen einen freien Tag. Vorweg muss ich sagen, dass das Wetter im Moment echt traumhaft ist – immer um die 20°C und Sonnenschein.

Da ich heute nicht im Büro war, hat Fritzi mich über die Straßenproblematik (mögliches Abrutschen) auf dem Laufenden gehalten. Die Medien hatten sich natürlich auch drauf gestürzt und waren vor Ort. Inzwischen wurde der Riss aufgerissen. Was aber eigentlich passiert war, weiß bisher keiner (und als wir heute Abend dort vorbei kamen, war die Straße auch nicht mehr gesperrt …).

Gestartet habe ich den Tag mit ein paar Erledigungen (ich habe u.a. meine erstes Weihnachtsdekoteil geholt – einen großen Weihnachtsstern, interessanterweise waren die echten günstiger als die künstlichen …). Mittags bin ich mit einer Kollegin zu Patak gefahren, einem guten Schlachter, der deutsche Produkte vertreibt (auch Maggi Fix ;-)). Herrlich, allein der Geruch dort war großartig. Wir haben uns direkt über die Knackwürste hergemacht und wir haben uns gute Leberwurst gekauft. Anschließend habe ich mich auf die Suche nach Quark gemacht – leider erfolglos. Quark findet man nur mit ganz viel Glück hin und wieder mal in ausgewählten Läden.

Abends war ich dann mit Fritzi und Chris im Botanischen Garten zu „Garden Lights Holiday Nights“. Der gesamten Park war mit Lichtern geschmückt – einfach toll! Hinter jeder Ecke hat man etwas Neues entdeckt. Vor allem die Lichtershow auf der großen Rasenfläche kombiniert mit Musik war echt klasse! Wir waren auch genau zur richtigen Zeit da. Es war zwar schon ziemlich voll, als wir kamen. Aber als wir gingen, waren die Schlangen wirklich lang. Schade war, dass der Akku meiner Kamera den Geist aufgegeben hat (hatte den Stand vorher extra kontrolliert). Zum Glück aber erst gegen Ende, somit fehlen mir nur 1-2 Motive. Hier sind die, die ich vorher machen konnte:

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Ein verlängertes Wochenende geht zu Ende und zwei Tage davon war ich mit meinem Kollegen Nico in den Smoky Mountains. Nachdem wir am Freitag erst spät los kamen, waren wir auch dementsprechend spät in Sevierville, TN, wo unser Motel war.
Am Samstagmorgen ging es dann los – Schuhe wurden geschnürt, Rucksäcke gepackt und wir waren für (fast) alle Situationen ausgerüstet. Die Fahrt in den Nationalpark war … interessant. Der Highway wird von Spielhallen, Vergnügungsparks, Mini Golf, Kartbahnen usw. gesäumt – man kam sich ein wenig wie in Las Vegas vor. Zu dem Zeitpunkt dachten wir auch noch, dass es im Park genau so voll sein würde, wie auf dem Highway. Doch als wir in den Park hinein fuhren, waren deutlich weniger Autos um uns herum. Gewundert haben wir uns allerdings schon, denn man fährt doch nicht in einen Nationalpark, um dann die Zeit in Vergnügungsparks zu verbringen?! Nun ja, wir fuhren weiter in den Westen des Parks, in die Region Cades Cove. Wir hatten uns dort den Rich Mountain Loop Trail ausgesucht. Dieser war knapp 14 Kilometer lang und in der Karte als moderat beschrieben … Äh ja, anfangs waren wir noch guter Dinge, aber dann kam der Punkt, ab dem es nur noch bergauf ging. Dieser Aufstieg hat uns sehr viel abverlangt (hatte ich die 91% Luftfeuchtigkeit erwähnt?). Am höchsten Punkt, den wir nach 4,5 Stunden endlich erreicht hatten, waren wir 1.125m hoch (und ziemlich erschöpft). Der Abstieg hatte es allerdings auch in sich. Es war zwar schön, endlich nicht mehr bergauf zu steigen, aber es ging ziemlich steil wieder runter auf viel Geröll. Als wir dann endlich nach über 6 Stunden am Auto ankamen, konnten wir uns kaum noch bewegen. Aber wir waren happy, denn wir hatten es geschafft. Leider haben wir außer Schmetterlingen, Eichhörnchen, Spinnen und Echsen keine Wildtiere gesehen. Deswegen haben wir uns noch entschieden, die Autorunde auf der Cades Coves Loop Road zu fahren (hinzu kam, dass der Sonnenuntergang nah war). Wir waren allerdings nicht die einzigen, die diese Idee hatten. Im Prinzip sind wir fast 18km Stoßstange an Stoßstange gefahren (und viele hatten Stühle auf ihren Pick Up Ladeflächen, wie man auf dem leider unscharfen Bild erkennen kann). Aber die Tour hat sich noch gelohnt, denn wir haben wilde Truthähne und Rehe gesehen. Außerdem war die Landschaft einfach atemberaubend. Als es dann dunkel wurde, wurden die Autos auch alle irgendwie langsamer. Das war echt etwas nervig, denn wir sind nur noch Stop & Go gefahren und es hat Ewigkeiten gedauert, nur um von der Loop Road runter zukommen. Die Fahrt aus dem Park raus hat sich dann auch noch mal hingezogen, weil die Amerikaner nicht wissen, dass sie ein Fernlicht haben, welches man anschalten kann. Aber nein, stattdessen fährt man 20km/h, weil man ja nichts sieht und die Straße soooo eng ist. Wir sahen unser wohlverdientes Steak und Bier (der Gedanke daran hat uns über den Berg getragen) in weite Ferne rücken, denn es wurde immer später. Endlich aus dem Park raus, wir konnten das Steak fast riechen, stoppten plötzlich alle Autos. Keine 10 Autos vor uns war ein Unfall passiert. Und da standen wir nun. Wir haben das beste daraus gemacht, die Fenster runter gekurbelt, Musik angeschaltet und Nüsse gegessen (kein guter Ersatz für ein Steak, aber besser als nichts). Es war übrigens interessant zu sehen, wie die Amerikaner es nicht geschafft haben, ordentlich eine Gasse für die Rettungskräfte zu bilden und dann haben die die ganze Zeit die Autos laufen lassen, damit es schön kühl in den Autos war – ich hätte ordentlich gelacht, wenn bei irgendwem die Batterie den Geist aufgegeben hätte. 😉 Wir waren dann nach 23:00 Uhr  zurück im Motel, haben nur noch geduscht und sind ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen tat uns so ziemlich alles weh und ich hatte zwei Blasen, eine unter jedem Fuß. Deswegen haben wir den Tag gaaaanz langsam begonnen. Wir sind nach dem Auschecken wieder in den Park gefahren, diesmal genau durch die Mitte, um zu dem Clingman Dome zu kommen, der an der höchste Stelle (etwas über 2,000m) der Smoky Mountains (und auf der Grenze von Tennessee und North Carolina) steht. Dazu muss man noch ein kurzes Stück laufen, aber diese 800m den Berg hoch hatten es in sich (wenn man wie wir keine Kraft mehr hatte). Oben angekommen sah man leider nichts, denn die Wolken hingen tief. Wir haben aber auf dem Weg nach unten noch ein paar schöne Aussichtspunkte gefunden. Eigentlich wollten wir noch einen kurzen Trail zu ein paar Wasserfällen machen, aber ich konnte beim besten Gewissen keinen Schritt mehr tun, vor allem nicht mit den Blasen unter den Füßen. Wir haben uns dann langsam auf den Nachhauseweg gemacht, der uns durch das Reservat der Cherokee Indianer führte – eine wirklich schöne Strecke. Wir haben uns auch schon entschieden, im Oktober noch mal in die Smoky Mountains zu fahren, um dann die wunderschöne Laubfärbung zu sehen.

P.S.: Auf dem einen Foto seht Ihr die Statur von Dolly Parton, einer bekannten Country-Sängerin, die in Sevierville geboren wurde.
PP.SS.: Wir haben uns vorgenommen, nächstes Jahr wieder am Labor Day Wochenende den gleichen Trail zu laufen und unsere Zeit zu unterbieten. 😉

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Hihi, ich muss gerade so schmunzeln. Ich weiß nicht, ob Ihr es wusstet, aber ich höre abends gerne den deutschen Radiosender NDR2 über das Internet – ich mag die Musik und ich bleibe so auf dem aktuellen Stand, was in Norddeutschland alles passiert.

Da der Moderator heute immer wieder einen „guten Morgen“ wünschte (mehr als sonst), habe ich eine Email in das Studio geschrieben, dass ich mich inzwischen schon daran gewöhnt habe, dass sie einen „guten Morgen“ wünsche, wenn ich ins Bett gehe. Und jetzt hat der Moderator gerade meine Email vorgelesen (kurz nach halb fünf morgens bei Euch, kurz nach halb elf Uhr abends bei mir) und freut sich, dass er internationale Zuhörer hat. Achja, das hat mich gerade wieder ein wenig mit der Heimat verbunden. *freu* Grinse gerade wie ein Honigkuchenpferd. 😀 Moinsen, ich geh jetzt ins Bett!

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