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Posts Tagged ‘nass’

Auch wenn das Wetter hier auch noch nicht so ganz ist, wie es sein sollte, so ist es doch immerhin deutlich besser als in Deutschland. Wir müssen zumindest unsere Ostereier nicht im Schnee suchen. 😉

Gestern am Karfreitag hatten wir frei (war auch dringend nötig) und das Wetter war auch ganz ordentlich – 20°C genauso wie heute. Sehr frühlingshaft. Frühling lässt sein blaues Band, wieder flattern durch die Lüfte, süße wohl bekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land… 🙂

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Heute Abend war ich mit Coco zum Basketballspiel der Atlanta Hawks gegen Orlando Magic (die Hawks haben natürlich gewonnen). Vor und während des Spiels fand das HAWKtoberfest statt. Selbst das Maskottchen war in Lederhosen gekleidet und in der Halbzeit wurde Schuhplattler getanzt… Äh ja…

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Als wir dann aus dem Stadium kamen, schüttete es wie aus Eimern. Natürlich hatten wir keinen Schirm dabei (hatte vor dem Losfahren noch überlegt, einen mit zu nehmen…) und sind ganz gut nass geworden. Hoffentlich wird das Wetter morgen wieder besser, möchte so gerne raus aus der Wohnung und mich von der Sonne bescheinen lassen. 😉

In diesem Sinne, frohe Ostern! (P.S.: Das ist tatsächlich ein Osterbrot in Form eines Osterhasens – natürlich in der deutschen Bäckerei gekauft.)

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St. Augustine – die älteste Stadt der USA, von den Europäern 1565 gegründet. Die alte Stadt hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Spanier, Piraten, Franzosen und Engländer und letztendlich die Amerikaner (also eigentlich die Mischung aus den davor genannten ;-)).

Um erst mal einen Überblick über die Stadt zu bekommen und die wichtigsten Sachen zu sehen, haben wir einen Stadtrundfahrt bei angenehmen 30°C gemacht. Man sah sofort den europäischen Einfluss (dort gibt es sogar eine Fußgängerzone!), es ist eine wirklich schöne Stadt. Dazu gehört auch noch das Fort Matanzas, welches wir separat besichtigen wollten.

Nach der Rundfahrt sind wir in einen Quilt-Shop gegangen, den wir auf unserer Tour gesehen haben. Dort haben wir dann eine Deutsche getroffen, die uns natürlich sofort Tipps für die schönsten Strände gegeben hat. Diese wollten wir später ausprobieren. Doch jetzt mussten wir erst mal schnell zurück ins Motel, um uns für unser größtes Urlaubserlebnis umzuziehen. Bevor wir in Atlanta losgefahren sind, haben wir „Schwimmen mit Delfinen“ gebucht. 🙂

Etwas südlich von St. Augustine gibt es eine Forschungsstation, die Delfine aufzieht. Wir waren sehr aufgeregt, weil wir auch nicht wussten, was uns erwartet. Sehr beeindruckend war, dass sich dort der älteste Delfin in Gefangenschaft befindet. Die Delfin-Dame ist über 40 Jahre alt.
Bevor wir in das Wasser durften, haben wir Schwimmwesten und Schwimmbrillen erhalten. Nach einer ausführlichen Einweisung, u.a. auch in die Physiologie der Delfine, durften wir endlich ins Wasser. Wir durften uns aber nicht alleine dort bewegen, sondern wir mussten strikt den Anweisungen der Trainer folgen. Dabei war auch noch ein Fotograf, der Aufnahmen von uns und den Delfinen machte. Leider konnte man gar nicht so wirklich auf die Delfine eingehen, weil z.B. ein Delfin zu Dir geholt wurde, Du Deine Hand drauflegen und in die Kamera lachen solltest, dann war der Delfin schon wieder weg. Es war mehr das Posing für die Kamera, als die wirkliche Interaktion mit den Delfinen. Das fanden wir etwas schade. Dazu kam auch noch, dass die Fotos, die man dann im Anschluss kaufen konnte, sehr teuer waren. Wir haben für 5 Bilder $50.00 gezahlt und die Qualität der Ausdrucke ließ auch zu wünschen übrig … War aber trotzdem cool, so etwas mal gemacht zu haben.

Danach sind wir direkt neben der Forschungsstation noch ins Meer gehüpft. Der Atlantik war dann doch etwas kühler als der Golf von Mexiko, aber immer noch angenehm. Etwas unterschätzt hatten wir die ansteigende Flut. Wir haben wohl gesehen, dass das Wasser immer näher kam (auch die kleinen Ghostcrabs sind ganz aufgeregt über den Strand gerannt), aber wir wurden dann doch von einer Welle überrascht, die all unsere Sachen schön nass gemacht hat. Zum Glück habe ich es noch rechtzeitig geschafft, meine Tasche mit meiner Kamera aus dem Weg der Welle zu befördern – oh man, ich will mir gar nicht vorstellen, wie meine Kamera mit Salzwasser gebadet wird … Naja, wir haben dann die Sachen etwas gereinigt und getrocknet, es war jetzt nicht wirklich schlimm. 🙂

Abends sind wir dann im Scarlett O’Hara essen gegangen. Das ist ein süße Restaurant direkt im Stadtzentrum. Es war so angenehm, auf der Veranda zu sitzen und das Essen zu genießen. Zum Glück haben uns auch die Mücken verschont.

Die Eindrücke des Tages:

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Gestern nach der Arbeit sind Fritzi und ich in den Sweetwater Creek State Park gefahren. Natürlich haben wir so lange im Büro gesessen, dass alles dann total stressig wurde und wir sogar überlegt haben, die Tour abzusagen. Letztendlich haben wir uns doch für die Paddeltour im Sweetwater Creek State Park entschieden. Wir kamen auf den letzten Drücker an und haben dann natürlich nicht sofort den Treffpunkt gefunden (so ein State Park ist auch nicht gerade klein). Zum Glück hatte sich auch Jay (die habe ich letztes Wochenende bei dem Sunset Hike auf den Panola Mountain kennengelernt) angemeldet und sie wusste noch, wo der Treffpunkt sein sollt.
Dort angekommen, waren wir erst mit der Frage „Kanu oder Kajak“ völlig überfordert. Der Ranger hat uns dann erst mal den Unterschied erklärt, während andere Teilnehmer sich ein wenig über uns lustig gemacht haben. Wir haben uns dann für ein Kajak entschieden und das war auch gut so, wie sich später noch zeigen sollte. All unsere Sachen haben wir im Auto gelassen und dann ging es los.
Wir waren eine relativ große Gruppe und es hat etwas gedauert, bis alle in den Booten und auf dem Wasser waren. Dort hat uns Ranger Don erklärt, dass wir ganz entspannt paddeln werden und jeder seine eigene Geschwindigkeit wählen kann. Der große See war mit einem weiteren durch einen Tunnel, der unter der Straße durchführte, verbunden. Dort würden wir durch paddeln. „Würde“ ist ein guter Begriff, denn Fritzi und ich sind anfangs nur Schlangenlinien gefahren. Egal was wir versucht haben, wir sind nicht gerade gefahren. Uns ging es zum Glück nicht alleine so, denn Jay und ihre Freundin waren noch hinter uns.
Irgendwann sind auch wir bei dem Tunnel angekommen. Der Ranger hatte uns noch darauf hingewiesen, dass man ggf. den Kopf einziehen müsste, denn dort gab es Spinnen. Er hatte uns nur leider nicht gesagt, wie viele. Fritzi und ich sind guten Mutes reingefahren. Mein Kopf war nicht wirklich weit von der Decke entfernt (ein Pluspunkt für das Kajak, im Kanu hätten wir noch deutlich höher gesessen) und als ich die ersten, wirklich großen Spinnen gesehen habe, habe ich Panik gekriegt. Hinzu kam, dass unsere Paddel zu lang waren, als dass man damit im Tunnel ordentlich paddeln konnte. Zwangsläufig ist man immer irgendwo gegen gestoßen. Zum Glück hat Fritzi dann übernommen, ich bin ganz tief nach unten gerutscht und habe die Augen zugemacht. Als wir dann endlich durch waren, habe ich erst mal tief durch geatmet. Das war ein ordentlicher Adrenalinkick gewesen. Jay und ihrer Freundin Melinda ging es ähnlich, nur dass sie vor lauter Panik dann gekentert sind (gut, dass wir ihnen nicht noch vorher gesagt haben, dass es dort auch Wasserschlangen gab). Die beiden steckten dann im Tunnel fest, so dass der Ranger rein musste, um sie dort raus zu holen. Als sie auf der anderen Seite angekommen waren, sind sie auch wieder in ihr Kajak eingestiegen (das Wasser war ja zum Glück nicht kalt gewesen und auch die Luft war angenehm warm).
Dann kam endlich der entspannende Teil. Wir durften paddeln, wohin wir wollten. Dabei haben wir viele Kraniche gesehen. Denn Sonnenuntergang durften wir auch beobachten – ein feuerroter Ball. Leider konnten wir davon kein Foto machen, weil wir keine Kamera dabei hatten (das war mir zu riskant ;-)).
Irgendwann mussten wir dann wieder zurück durch den Tunnel. Fritzi und ich hatten einen Plan. Da das inzwischen mit dem Geradeaus-Paddeln funktionierte, wollten wir mit Schwung rein und dann ganz schnell durch. Ich wollte dabei wieder die Augen schließen und Fritzi wollte uns durchbringen. In der Theorie ein toller Plan. In der Praxis hat sich unser Kajak im Tunnel leicht quer gestellt, so dass wir gegen die Wand gefahren sind. Als ich meine Augen aufmachte, war mein Kopf so extrem nah an den Spinnen, dass sofort wieder Panik hoch kam. Dadurch wären wir fast gekentert. Denn während wir uns von der einen Wand abgestoßen, sind wir auf der anderen Seite wieder gegen gestoßen. Da der Tunnel halb rund war, kam man dann zwangsläufig gegen die Wand, die voll mit großen Spinnen war (ich krieg jetzt noch eine Gänsehaut, wenn ich nur daran denke – mit einer Spinne, bis zu einer bestimmten Größe, in meiner Wohnung komm ich klar, aber nicht mit so vielen, großen auf engem Raum). Letztlich haben wir es durch geschafft, ohne zu kentern. Hach, waren wir stolz. 🙂
Langsam wurde es auch dunkel. Wir sind dann noch zu einem Wehr gepaddelt, dass geöffnet wird, wenn Atlanta Wasser braucht. Vor ein paar Jahren herrschte so eine Wasserknappheit, dass der See, auf dem wir waren, kein Wasser mehr hatte.
Gegen 21:00 Uhr sind wir wieder an Land gegangen. Es war eine wirklich tolle Tour gewesen (von den Spinnen mal abgesehen), mit der man gut die stressige Woche hinter sich lassen und das Wochenende begrüßen konnte. Wir hatten zwar nasse Hintern, aber waren glücklich. Fritzi hat noch für uns gekocht und dann sind wir tot müde ins Bett gefallen (nicht ohne vorher zu duschen, um sicherzustellen, dass sich keine Spinne ins Haar verirrt hatte ;-)).

Jamie, eine der Teilnehmerinnen, hatte eine Kamera dabei und war so nett, Bilder von uns zu machen, damit wir eine Erinnerung hatten:

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Fritzi und ich waren heute nicht im Büro. Stattdessen sind wir zu IFF gefahren, wo unser Bierfest-Inventar lagert. Da es am Samstagabend geregnet hat, mussten wir alle Zelte nass einpacken. Da die aber so nicht ein Jahr liegen bleiben können (Schimmel und so), haben wir heute alle Zelte (31) wieder ausgepackt und zum Trocknen aufgestellt. Viele waren klitschnass und schlammig (wir sahen irgendwann auch dementsprechend aus). Während die Zelte dann trockneten, haben wir ein Picknick im Schatten gemacht. Das Zusammenpacken später ging zwar schneller als das Auspacken, aber durch die direkte Sonne (morgens war alles noch im Schatten) fühlten wir uns schnell, als hätten wir einen Sonnenstich. Wir haben auch übrigens gut Sonnenbrand bekommen. Der Tag war aber insgesamt sehr entspannend. Abends haben wir noch schnell den Dreck abgeduscht, bevor wir zur Chorprobe gefahren sind. Wir fangen bereits mit den Proben der ersten Weihnachtslieder an … 😉

Hier ein paar Eindrücke von heute:

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