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Posts Tagged ‘nico’

Ich bin zwar noch nicht zu den versprochenen Blogeinträgen gekommen, aber ich wollte zumindest berichten, was diese Woche passiert ist.

Am Dienstag waren wir vom Büro aus bei einem Spiel der Atlanta Hawks (gegen die Indiana Pacers). An sich nichts Besonderes, aber wir hatten ein Meet & Greet mit Dennis Schröder, einem neuen Spiel der Hawks, der in Braunschweig geboren wurde und erst kürzlich in die NBA gekommen ist. Das war schon ziemlich cool und er war ganz schön nervös. Aber er schien sich zu freuen, mal wieder Deutsch sprechen zu können.

Was danach kam, war aber noch viel cooler, denn Steffi, Jens, Nico und ich wurde zu Co-Team Captains ernannt. Bis zum Anpfiff durften wir an der Seitenlinie sitzen. Kurz vor dem Anpfiff ging es dann auf das Spielfeld, wo wir uns mit den Team Captains und Schiedsrichtern getroffen haben. Ein Foto war dann auch noch drin. Später, da die Hawks verloren hatten (war ja auch noch Pre-Season), wurden wir gefragt, was wir denn den Hawks gesagt hätten, damit sie verlieren… 😉

Gestern war dann große Halloween Party bei einer Kollegin. Am Freitag war ich mit ihr noch Deko kaufen und wir konnten uns kaum bremsen (Nebelmaschine inklusive, die aber nur solange Spaß gemacht hat, bis Nico gegangen ist und aus Versehen die Fernbedienung mitgenommen hat ;-)). Es war schön gruselig dekoriert, jeder war verkleidet und ich habe noch ein paar Kuchen gemacht.

War schön gruselig. Ich hoffe, ich finde noch die Zeit, um wieder ein paar echt toll dekorierte Häuser zu fotografieren. Aber in einer Woche ist auch schon wieder Gala. 🙂

Oh, fast vergessen. Ich bin heute einen 5K gelaufen. Die GAC-F (German American Cultural Foundation) hat einen Oktoberfest Run organisiert (es gab auch noch einen 1K Fun Run in Dirndl & Lederhosen). Wir vom Büro aus haben mit 10 Leuten teilgenommen (es waren sehr viele Deutsche da). Ich war zwar nicht unter den Gewinnern, aber immerhin bin ich drei Minuten unter meiner Trainingszeit geblieben, mehr brauchte ich nicht. 🙂

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Okay, zugegeben, es ist wirklich lange her, dass ich etwas gepostet habe und ich fühle mich echt schlecht deswegen. Ich habe einiges nachzuholen und ich bemühe mich, dies so schnell wie möglich zu tun, um dann wieder aktuell von Erlebnissen zu berichten oder Fotos zu posten.

Als Erstes möchte ich Euch ein Update zu meinem Hobby „Cake Decoration“ geben. Es sind einige Kuchen in der Zwischenzeit entstanden und ich habe ein paar Kurse besucht, um zu lernen, wie man Blumen etc. macht. Hier ist eine kleine Bildergalerie als Zusammenfassung:

Im Juli, um genau zu sein am 4. Juli (dem Unabhängigkeitstag der USA), habe ich an dem größten 10K der Welt zusammen mit 60.000 Menschen teilgenommen – dem Peachtree Road Race. Dies war ein großes Ziel von mir und es war ein tolles Gefühl, es über die Ziellinie zu schaffen. Ich war auch sehr dankbar, dass es regnete und nicht 40°C herrschten. Das hätte die Sache deutlich erschwert.

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Im Juli bin ich auch nach Deutschland geflogen, u.a. um an Fritzis und Chris‘ Hochzeit teilzunehmen. Diese war wunderschön und hat mich mal wieder in den Süden Deutschlands gebracht, wo ich bei Jenny und Kai übernachtet habe (auch sehr schön, die beiden wieder zu sehen).

2013-07-13Danach ging es dann auf die Insel, wo ich eine tolle Segeltour (einmal Rügen und zurück inkl. Übernachtung auf dem Boot) mit meiner Familie gemacht habe.

2013-07-21 21.47.21Im August hatten wir dann ein Company Outing. Alle unsere Mitarbeiter sind zusammen zum Lake Lanier gefahren. Dort haben wir dann eine sogenannte Teambuilding-Maßnahme gemacht. Wir waren in Teams eingeteilt und jeder hatte eine bestimmte Aufgabe auf einem kleinen Boot zugeteilt (Kapitän, Steuermann, Navigator usw.). Dann mussten wir auf dem Wasser 40 Aufgaben lösen. Diese waren nicht in der richtigen Reihenfolge und anhand einer Seekarte musste man sich die beste Route und Reihenfolge raussuchen. Das hat ziemlich viel Spaß gemacht. Mein Team hat den 2. Platz von vier gemacht. 🙂 Danach wurde dann noch gemütlich gegrillt, bevor es wieder zurück nach Atlanta ging.

Ende August war es dann wieder Zeit für unser alljährliches Bierfest. Dieses Jahr war es unser 10. und ich war in charge. Es ist alles super gelaufen, alle waren happy und ich wurde mehrfach gefragt, ob in den gefärbten Springbrunnen Bier oder Gatorade sei… Ähm ja, Ihr könnt gerne probieren, at your own risk. Bilder vom Bierfest gibt es hier.

Im September, am Labor Day Weekend, bin ich mit Nico, seinem Bruder und ein paar Freunden in den Smoky Mountains. Wir hatten dort eine Hütte gemietet, eine ziemlich tolle Hütte sogar mit drei Schlafzimmern und einen Whirlpool auf der Terrasse. 🙂

2013-08-31 16.51.19Mehr Details und ganz viele Bilder folgen in einem separaten Blogeintrag.

Im September war ich auch noch mit Steffi bei „Cocktails in the Garden“ im Botanischen Garten. Ziemlich cool waren die ganzen Tiere, die aus Bäumen gestaltet wurden. Wir haben auch einen wunderschönen Sonnenuntergang über der Skyline von Atlanta gesehen, aber leider ließ der sich mit dem Handy nicht so gut fotografieren.

2013-09-05 19.32.38Anfang Oktober hatte ich dann eine Woche Urlaub. Ich habe mich mit Anne und Klaus in Boston getroffen, von wo aus wir auf einen Roadtrip durch die Neu England Staaten (Massachusetts, Maine, New Hampshire, Vermont)  gestartet sind. Wir haben über 1,000 Meilen (über 1.600km) innerhalb von neun Tagen zurück gesehen und haben viele tolle Sachen gesehen. Auch hierzu wird es einen separaten Blogeintrag geben. Hier sind ein paar Eindrücke, sozusagen als Vorschau. 🙂

Sooo, ich glaube, das waren mehr oder weniger die großen Erlebnisse in den letzten Monaten. Jetzt stehen wir kurz vor der Gala und ich reiche die zwei Posts zu den Smokys und dem Neu England Urlaub nach. Happy Reading! 🙂

P.S.: Fast vergessen, wir waren mit ein paar Kollegen bei dem Herbert Grönemeyer Konzert und bei einem Musical über die Comedian Harmonists – beides sehr toll!

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Ich weiß, der Titel ist jetzt nicht wirklich viel sagend, aber mir fiel nichts Besseres ein für die ganzen Sachen, über die ich berichten werde. Aber eins nach dem anderen…

Während Jenny und Kai es sich  auf den Bahamas gut gehen ließen, mussten ich arbeiten. Drei Events in einer Woche, ein guter Schnitt. Dazu gehörte auch unser alljährliches „White Asparagus Dinner“, welches wir an zwei Abenden veranstaltet haben. „Leider“ musste ich jeden Abend vor Ort sein und den Spargel mitessen – war sehr lecker! 😉

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An dem zweiten Abend habe ich auch die offizielle Begrüßung durchgeführt, da meine Kollegin im Stau von einem anderen Wagen angefahren worden ist. In dem gleichen Stau standen mein Events-Kollege und ich auch – allerdings bei 30°C ohne Klimaanlage. Super Sache! Inzwischen geht sie zum Glück wieder nachdem ich sog. „Freon“ aufgefüllt habe. Hoffe, das hält.

Nach dem Spargeldinner war es mal wieder Zeit für einen Geburtstagskuchen. Ist ganz nett geworden. 🙂

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Bevor Jenny und Kai wieder kamen, war ich mit meinem Events-Kollegen in Cleveland, TN, um beim sog. „Maifest“ unser Bierfest zu promoten. Was sich schon wie Kleinstadt anhört, war auch so. Leider waren aufgrund der Wettervorhersage nicht viele Leute zugegen, aber es war ganz nett. Kennt Ihr eigentlich „Rooster Rugby“? Zwei Hühner-Teams treten gegeneinander an, man wirft einen Grashüpfer auf das Spielfeld und das Team, welches den Grashüpfer zuerst fängt, kriegt einen Punkt. 🙂

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An dem Samstagabend habe ich Jenny und Kai vom Flughafen abgeholt. Sie waren gut gebräunt, allerdings fehlte mal wieder ein Koffer (das scheint bei ihnen an der Tagesordnung zu sein ;-)). Da wir dann den Koffer gesucht haben, haben wir es nicht mehr nach Stone Mountain zur Lasershow geschafft. Dafür sind wir dann schön im Ormsby’s essen gegangen. Leider hat es dann am Sonntag nur geschüttet, so dass wir nur noch etwas shoppen gegangen sind, bevor es dann Abschied nehmen hieß. Und ratet mal, was bei ihrer Ankunft in Deutschland fehlte – ein Koffer! 😀

In der vergangenen Woche hatte ein Kollege von mir Geburtstag – für mich ein Grund, wiedermal einen Kuchen zu machen.

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Mein erster „3D-Kuchen“. 😉 Im Juni gibt es einige Geburtstage, also wird es auch einige Kuchen geben. 🙂

Ansonsten war die Woche eher ruhig. Jeder freute sich auf das bevorstehende lange Memorial Day Wochenende. Am Freitag war ich mit Nico und einem Freund von ihm in dem neuen Star Trek Film. Echt genial! Wir haben den in 3D im IMAX gesehen.

Gestern stand natürlich das Champions League Spiel auf dem Plan. Ich bin weder Bayern, noch Dortmund Fan, aber das Spiel war sehr spannend und Dortmund hätte den Sieg verdient. Bayern hatte nur Glück.

Heute war alles sehr entspannt. Hatte ich schon erwähnt, dass wir deutlich besseres Wetter haben als Ihr in Deutschland? 😉 Im Moment ist es noch echt angenehm mit täglich 25°C bis 30°C, noch nicht zu warm und zu schwül. Daher habe ich mich mal wieder mit Anita in unserem Lieblingscafé getroffen, um dort den Nachmittag zu verbringen. Wir haben übrigens eine Wasserschlange entdeckt. Wir überdenken das noch mal mit dem Füße ins Wasser halten. 😉

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Obwohl das Wetter ganz schön mies war (Gewitter, Regen, Kälte), hat das Wochenende am Freitag schon gut begonnen. Nico und ich haben die Premiere von „Olympus Has Fallen“ im Kino gesehen. Ein sehr genialer Film (ein wenig zu patriotisch, aber sehr gut).

Am Freitag hatten wir übrigens einen weiteren Abschied einer Kollegin und ich hab mal wieder einen Kuchen gemacht.

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Gestern war ich zum ersten Mal im CNN Headquarter und habe die „Inside CNN Tour“ mitgemacht. Es war sehr interessant, mal hinter die Kulissen von CNN zu schauen.

Danach habe ich der deutschen Bäckerei meinen inzwischen allwöchentlichen Besuch abgestattet und mich mit Brot, Brötchen und Kuchen (lecker Bienenstich!) eingedeckt.

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Abends bin ich mit Freunden was essen gegangen und wir haben einen schönen Abend verbracht. Als wir das Restaurant verließen, hat es mal wieder, welch‘ Überraschung, geschüttet.

Heute war ich beim Geburtstagsbrunch von Ellen. Das Café, in dem wir waren, ist inzwischen so beliebt, dass wir eine Stunde auf einen Tisch warten mussten. Auch das Essen selber hat dann einige Zeit gedauert, aber es war sehr lecker.

Ich freue mich schon auf die kommende Woche, denn wir haben Karfreitag frei und somit nur vier Arbeitstage. 🙂

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Letzte Woche haben wir eine Kollegin aus unserer Marketingabteilung verabschiedet und ich habe mal wieder einen Kuchen gemacht. Es ist ja auch schon einige Zeit her, dass ich einen gestaltet habe.

cake 20Eine Galerie meiner Kuchen gibt es hier.

Das Wochenende zeigt sich bisher von seiner besten Seite. Bereits gestern habe ich mit Anita in dem Café am Chattahoochee gesessen bei angenehmen 22°C. Danach sind wir noch etwas essen gegangen. Heute habe ich dort einige Stunden mit Nico verbracht und trotz Lichtschutzfaktor 50 habe ich mir doch schon einen leichten Sonnenbrand geholt. Wahrscheinlich muss sich die Haut erst mal wieder an die Sonne gewöhnen. Den Ausblick und die Wärme haben wir dennoch genossen.

2013-03-16 14.35.34aIch freue mich schon auf morgen, denn der Tag soll genauso schön werden. Hoffentlich hält sich das Wetter, es ist so schön im T-Shirt und in kurzer Hose rum zu laufen. 😉

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Die Überschrift drückt noch ziemlich nett aus, was gerade an der Ostküste der USA passiert. Unser Büro in New York ist seit Montag geschlossen und bleibt es auch weiterhin. Selbst hier in Atlanta spüren wir noch den Sturm durch kräftige, für Atlanta ungewöhnliche Böen und einen starken Temperatursturz (ja, auch ich habe inzwischen die Heizung angemacht – obwohl ich das Gefühl habe, mehr nach außen zu heizen, als in der Wohnung und es zieht sehr kalt durch die kaum, bis gar nicht isolierten Fenster rein). Ich mag mir gar nicht vorstellen, mit welchen Kräften die Anwohner der Küste bedroht wurden. Der Sturm hatte es in sich und sorgt immer noch für Chaos. Keine vier Stunden von hier entfernt schneit es kräftig (dort, wo Nico und ich neulich noch wandern waren). Zum Wochenende soll sich das alles etwas wieder beruhigen und wir sollen wieder an die 20 Grad kriegen. Ich hoffe, dass sich die Ostküste schnell von dieser Katastrophe erholt.

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Am 3. Oktober hatten auch wir frei (es ist von Vorteil, für eine deutsche Organisation zu arbeiten ;-)) und da es Nico und mir neulich am Labor Day Wochenende so gut in den Smokys gefallen hat, sind wir noch mal für einen Tag dort hingefahren – in der Hoffnung, dass die Laubfärbung schon weiter fortgeschritten ist.

Es ging morgens um 7:30 Uhr los und wir haben etwas gebraucht, um überhaupt aus Atlanta raus zu kommen. Dazu lag die ganze Stadt auch noch in einer dicken Nebelsuppe. Das sah richtig toll aus, als wir dann aus der Stadt raus waren und sich die ersten Sonnenstrahlen ihren Weg durch den Nebel bahnten.

Wir sind diesmal in die südöstliche Ecke der Smokys gefahren, da wir gelesen haben, dass es dort Elche gibt. Womit wir nicht gerechnet haben, war die Straße (obwohl, als Straße konnte man das nicht mehr bezeichnen), die in den Park hineinführte. Es ging einspurig auf einer Art Feldweg die Berge hoch. Das Tolle daran, jeden Moment musste man mit Gegenverkehr rechnen. Und uns kamen tatsächlich auch noch Autos mit Anhängern entgegen. Wie die das geschafft haben … Wir hatten uns wieder einen Trail rausgesucht, den wir wandern wollten. Dort angekommen, waren wir wieder mitten im Nirgendwo, ohne Handyempfang. Der Weg war echt toll, den ständig mussten wir einen Fluss kreuzen. Uns kamen gleich zu Beginn Wanderer entgegen, die morgens um 7:00 Uhr los gelaufen waren … äh ja. Auf jeden Fall erzählten die uns, dass eine Brücke kaputt sei und sie durch das knietiefe Wasser gewandert seien. Das kam uns sehr entgegen, denn wir wollten nicht wieder so eine Hammertour wie beim letzten Mal machen. So sind wir dann nur bis zu der kaputten Brücke und zurück gewandert und haben gut zwei Stunden gebraucht. Unterwegs haben wir einiges an kleineren Tieren gesehen, u.a. auch eine Schlange, die gerade gefressen hatte – zum Glück für uns. 😉

Zurück am Auto haben wir beschlossen, noch eine Strecke durch den Wald zu fahren. Auf dem Weg dahin rief Nico plötzlich „Guck mal, ein Pferd.“. Das Pferd stellte sich dann als Elch raus, der am Straßenrand graste. Leider waren wir zu schnell an ihm vorbei, als dass ich ein Foto machen konnte.

Als wir endlich an dem Platz angekommen waren, von wo aus die besagte Strecke durch den Wald starten sollte, haben wir sie erst mal nicht gesehen. Denn, diese Strecke ging tatsächlich in den Wald und war kaum ein Feldweg. Nun lagen 28 Meilen (ca. 45km) bei max. 15mph (ca. 24kmh) querfeldein vor uns. Die Tour war echt toll und mein Jeep konnte endlich mal offroad fahren (Schlammspritzer inklusive). Als wir dann irgendwann wieder auf einer kleinen Teerstraße unterwegs waren, kamen wir an einem Fluss vorbei, wo ein paar Leute standen und Fotos machten. Da stand ein Elch im Wasser! Ich bin aus dem Auto gehüpft und den Leuten gefolgt, die dann an einer Lichtung standen. Und tatsächlich, nach und nach kamen insgesamt 7 Elche aus dem Gebüsch. Der Herdenführer röhrte natürlich noch ordentlich – das war schon ziemlich cool.

In diesem Moment habe ich übrigens wieder schmerzlich ein gutes Tele-Objektiv vermisst. Das steht auf meiner Anschaffungsliste gaaanz weit oben, denn gerade in solchen Situationen, wo Du einfach nicht näher ran kommst, ist dieses sehr hilfreich.

Wir waren nach einem tollen Tagesausflug gegen 22:00 Uhr wieder zu Hause, gerade rechtzeitig, um noch die Debatte zwischen Obama und Romney zu schauen.

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Wieder mal liegt ein schönes Wochenende hinter mir. Es begann mit toller Post, denn ich hatte sowohl ein Päckchen von meiner Schwester mit lauter tollen Sachen drin als auch ein Päckchen von meinen Eltern mit einem Bildband mit Luftbildern von Usedom (sehr schön, muss ich sagen, da kriegt man ein wenig Fernweh ;-)).

Am Samstag hat mich eine Erkältung etwas aus der Bahn geworfen. Dafür habe ich dann am Sonntag so richtig los gelegt. Um 9:00 Uhr morgens hat mich Steffi zum Wandern abgeholt. Wir sind zwar Cabrio gefahren, aber es war doch relativ frisch bei nicht ganz 20°C (die Nächte sind inzwischen echt angenehm, tagsüber wird es immer noch sehr warm). Im Red Top Mountain State Park haben wir uns mit Nico getroffen und sind los gewandert. Diesmal waren es nur etwas über 6km. Die Strecke war echt schön, sie ging im Prinzip die ganze Zeit am Wasser lang. Angenehm war auch, dass die Route im Schatten verlief. Nur die vielen Fahrradfahrer waren etwas nervig (eine Truppe mit 20 Leuten, die für Jesus gefahren sind … äh ja …). Nach der Wanderung sind Nico und ich noch an den Strand zum Baden gegangen, während Steffi nach Hause wollte. Sie kam allerdings nur ein paar Minuten vor uns an, denn sie stand fast 3 Stunden im Stau durch eine Vollsperrung. Wir hatten zwar auch noch ein bisschen Stau, allerdings bin ich doch froh, dass wir davon die meiste Zeit am Strand verbracht haben. 🙂

Als ich dann zu Hause war, habe ich schnell die Wohnung geputzt und Wäsche gewaschen, denn am Mittwoch kriege ich Besuch aus Deutschland – Steffi kommt!! Ich freue mich sehr, denn ich habe Steffi seid etwas über einem Jahr nicht mehr gesehen. 🙂

Abend war ich mit Fritzi im Fox Theatre zum Musical von „Anna und der König“. Ich liebe den viel genau wie sie und wir haben uns relativ spontan entschlossen, uns das Musical anzuschauen. Das hat uns richtig gut gefallen, zumal das Fox Theatre an sich immer schon ein Erlebnis ist!

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Ein verlängertes Wochenende geht zu Ende und zwei Tage davon war ich mit meinem Kollegen Nico in den Smoky Mountains. Nachdem wir am Freitag erst spät los kamen, waren wir auch dementsprechend spät in Sevierville, TN, wo unser Motel war.
Am Samstagmorgen ging es dann los – Schuhe wurden geschnürt, Rucksäcke gepackt und wir waren für (fast) alle Situationen ausgerüstet. Die Fahrt in den Nationalpark war … interessant. Der Highway wird von Spielhallen, Vergnügungsparks, Mini Golf, Kartbahnen usw. gesäumt – man kam sich ein wenig wie in Las Vegas vor. Zu dem Zeitpunkt dachten wir auch noch, dass es im Park genau so voll sein würde, wie auf dem Highway. Doch als wir in den Park hinein fuhren, waren deutlich weniger Autos um uns herum. Gewundert haben wir uns allerdings schon, denn man fährt doch nicht in einen Nationalpark, um dann die Zeit in Vergnügungsparks zu verbringen?! Nun ja, wir fuhren weiter in den Westen des Parks, in die Region Cades Cove. Wir hatten uns dort den Rich Mountain Loop Trail ausgesucht. Dieser war knapp 14 Kilometer lang und in der Karte als moderat beschrieben … Äh ja, anfangs waren wir noch guter Dinge, aber dann kam der Punkt, ab dem es nur noch bergauf ging. Dieser Aufstieg hat uns sehr viel abverlangt (hatte ich die 91% Luftfeuchtigkeit erwähnt?). Am höchsten Punkt, den wir nach 4,5 Stunden endlich erreicht hatten, waren wir 1.125m hoch (und ziemlich erschöpft). Der Abstieg hatte es allerdings auch in sich. Es war zwar schön, endlich nicht mehr bergauf zu steigen, aber es ging ziemlich steil wieder runter auf viel Geröll. Als wir dann endlich nach über 6 Stunden am Auto ankamen, konnten wir uns kaum noch bewegen. Aber wir waren happy, denn wir hatten es geschafft. Leider haben wir außer Schmetterlingen, Eichhörnchen, Spinnen und Echsen keine Wildtiere gesehen. Deswegen haben wir uns noch entschieden, die Autorunde auf der Cades Coves Loop Road zu fahren (hinzu kam, dass der Sonnenuntergang nah war). Wir waren allerdings nicht die einzigen, die diese Idee hatten. Im Prinzip sind wir fast 18km Stoßstange an Stoßstange gefahren (und viele hatten Stühle auf ihren Pick Up Ladeflächen, wie man auf dem leider unscharfen Bild erkennen kann). Aber die Tour hat sich noch gelohnt, denn wir haben wilde Truthähne und Rehe gesehen. Außerdem war die Landschaft einfach atemberaubend. Als es dann dunkel wurde, wurden die Autos auch alle irgendwie langsamer. Das war echt etwas nervig, denn wir sind nur noch Stop & Go gefahren und es hat Ewigkeiten gedauert, nur um von der Loop Road runter zukommen. Die Fahrt aus dem Park raus hat sich dann auch noch mal hingezogen, weil die Amerikaner nicht wissen, dass sie ein Fernlicht haben, welches man anschalten kann. Aber nein, stattdessen fährt man 20km/h, weil man ja nichts sieht und die Straße soooo eng ist. Wir sahen unser wohlverdientes Steak und Bier (der Gedanke daran hat uns über den Berg getragen) in weite Ferne rücken, denn es wurde immer später. Endlich aus dem Park raus, wir konnten das Steak fast riechen, stoppten plötzlich alle Autos. Keine 10 Autos vor uns war ein Unfall passiert. Und da standen wir nun. Wir haben das beste daraus gemacht, die Fenster runter gekurbelt, Musik angeschaltet und Nüsse gegessen (kein guter Ersatz für ein Steak, aber besser als nichts). Es war übrigens interessant zu sehen, wie die Amerikaner es nicht geschafft haben, ordentlich eine Gasse für die Rettungskräfte zu bilden und dann haben die die ganze Zeit die Autos laufen lassen, damit es schön kühl in den Autos war – ich hätte ordentlich gelacht, wenn bei irgendwem die Batterie den Geist aufgegeben hätte. 😉 Wir waren dann nach 23:00 Uhr  zurück im Motel, haben nur noch geduscht und sind ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen tat uns so ziemlich alles weh und ich hatte zwei Blasen, eine unter jedem Fuß. Deswegen haben wir den Tag gaaaanz langsam begonnen. Wir sind nach dem Auschecken wieder in den Park gefahren, diesmal genau durch die Mitte, um zu dem Clingman Dome zu kommen, der an der höchste Stelle (etwas über 2,000m) der Smoky Mountains (und auf der Grenze von Tennessee und North Carolina) steht. Dazu muss man noch ein kurzes Stück laufen, aber diese 800m den Berg hoch hatten es in sich (wenn man wie wir keine Kraft mehr hatte). Oben angekommen sah man leider nichts, denn die Wolken hingen tief. Wir haben aber auf dem Weg nach unten noch ein paar schöne Aussichtspunkte gefunden. Eigentlich wollten wir noch einen kurzen Trail zu ein paar Wasserfällen machen, aber ich konnte beim besten Gewissen keinen Schritt mehr tun, vor allem nicht mit den Blasen unter den Füßen. Wir haben uns dann langsam auf den Nachhauseweg gemacht, der uns durch das Reservat der Cherokee Indianer führte – eine wirklich schöne Strecke. Wir haben uns auch schon entschieden, im Oktober noch mal in die Smoky Mountains zu fahren, um dann die wunderschöne Laubfärbung zu sehen.

P.S.: Auf dem einen Foto seht Ihr die Statur von Dolly Parton, einer bekannten Country-Sängerin, die in Sevierville geboren wurde.
PP.SS.: Wir haben uns vorgenommen, nächstes Jahr wieder am Labor Day Wochenende den gleichen Trail zu laufen und unsere Zeit zu unterbieten. 😉

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