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Posts Tagged ‘opel’

Oh man, noch vier Tage bis zum Bierfest – fünf Tage, bis es vorbei ist. 😉 Wir leben das Bierfest im Moment – es gibt nichts anderes (gut, ich war letzten Freitag in Suwanee, GA, um dort unser Charity Golf Tournament zu organisieren – das ist gut verlaufen).

Am Samstag waren wir wieder Bierfest Flyer verteilen. Ich war diesmal in Midtown unterwegs. Das hat viel Spaß gemacht, vor allem, weil man echt coole Bars gefunden hat, von denen man noch nichts wusste. Unterwegs habe ich dann mal wieder ein großartiges Kunstwerk amerikanischer Kabelkonstrukte gefunden:

Am Sonntag habe ich mich dann ein bisschen in meiner Wohnung ausgetobt und endlich das Bild über dem Kamin aufgehängt (gar nicht so einfach, wenn drumherum nichts wirklich gerade verläuft ;-)):

Sieht doch ganz gut aus. 🙂 Jetzt brauche ich nur noch eine Gardine, um den Kamin zu verstecken. Kommt Zeit, kommt Rat.
Während ich da so am Werkeln war, habe ich Sprühlack und einen Lackstift für meinen Opel Corsa gefunden – da wird man gleich ein wenig sentimental. :‘-( Aber das werde ich wohl wegschmeißen müssen, Misty Morning Green passt nicht so ganz zu meinem Jeep. 😉

Heute hatte ich übrigens mein erstes TV Interview – ahhh! Ich wusste nichts davon, denn eigentlich hätte das Steffi gemacht, aber die war krank und Fritzi hatte frei (wie praktisch). So, und nun stand ich da. Ich bin dann mal schnell in der Mittagspause zum Frisör gefahren, damit ich wenigstens halbwegs gut aussah. Das Interview war dann auch mehr ein „erzähl doch einfach mal über’s Bierfest“. Ich denke, ich habe es ganz gut hin bekommen. Aber meine Nervosität zeigte sich hin und wieder. Der Kameramann meinte, ich sollte relaxen, worauf ich sagte, ich hätte vorher einen Drink trinken sollen. Kurze Pause und ich fügte noch schnell hinzu: „Das bitte rausschneiden, bloß nicht mit reinnehmen!‘ Naja, schauen wir mal, was daraus geworden ist. Der Film wird online zu sehen sein. Sobald er online ist, kriegt Ihr ihn natürlich auch zu sehen.

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In vier Wochen wird mein Auto stillgelegt und meinte nun, mir noch etwas als Erinnerung mit auf den Weg geben zu müssen.

Nachdem ich am Mittwochabend alle meine Mitfahrer in HH eingesammelt hatte, ging es auf die Autobahn. Ich freute mich schon darauf, mich mit Rikke zum Chinesischessen zu treffen. Kurz vor Quickborn leuchtete dann die Öl-Warnleuchte auf – kein Öl mehr drin. Ab auf den Standstreifen, Warnweste angezogen, Warndreieck aufgestellt, Mitfahrer hinter der Leitplanke platziert und ich bin los gelaufen zum letzten Rasthof, um Öl zu holen. Der war zum Glück nur 2-3km entfernt – allerdings waren zu dem Zeitpunkt meine Schuhe schon gut durchnässt.

Dort habe ich dann Öl gekauft und bin wieder zurück. Öl rein geschüttet und trotzdem wurde es als leer angezeigt. Unter’s Auto geschaut: Das Öl kam direkt wieder raus. 😦 Zu dem Zeitpunkt war schon eine Stunde vergangen, ich war klitschnass und schwitzte und fror gleichzeitig. Allerdings muss ich gestehen, dass ich das erst später gemerkt habe, als ein wenig Ruhe einkehrte. 😉

Also ADAC gerufen und mit den Mitfahrern schon spekuliert, was das sein könnte. Zwei von denen hatten bereits ihre Rückfahrt nach HH organisiert (die Eltern der einen sind gekommen und habe auch noch eine Frau mitgenommen). Als die los fuhren kam die Polizei mit Blaulicht – was ich denn hier machen würde und ob ich sie angerufen hätte? Ich steh hier aus Spaß- klar, aber angerufen hatte ich dort nicht. Naja, die guckten sich das an und der einzige Kommentar war „Naja, das Öl aber dann schön wegmachen, ne?“ und dann sind die wieder losgefahren. In dem Moment machte meine Batterie schlapp und die Warnblinker hörten auf zu blinken … Super! Jetzt leuchteten nur noch meine Warnweste und das Warndreieck (achja, hatte ich erwähnt, dass in dem Moment auch mein Handy ausging und die Frau, die noch bei mir war, keines hatte?).

Zum Glück kam dann endlich der Typ vom ADAC. Er konnte so auch nichts erkennen, außer dass Öl austrat (wusste ich schon!). Er fing dann an von wegen „Motorplatzer“ und „das wird teuer“ … Naja, dann ging es darum, wohin ich geschleppt werden wollte. Nach Flensburg hätte es 500 Euro gekostet – klar, hab ich auch bar bei mir. Ich bat ihn, mich zu einer freien Werkstatt in der Nähe zu bringen. Als das Auto dann aufgeladen war, sahen wir erst, dass der Liter, den ich reingekippt hatte, komplett unten wieder raus gekommen war. Der ADAC-Typ hatte aber Bindemittel dabei. Mit seinem Handy konnte ich auch Mathias anrufen, dass er sich auf den Weg macht, um mich in Norderstedt (dort war die Werkstatt) abzuholen.

Innerlich hatte ich mich schon mit hohen Abschlepp- und Reparaturkosten (das Geld brauche ich ja auch nicht unbedingt in den USA … 😉 ) angefreundet und auch mit dem Gedanken, dass heute Abend (war ja schon 22 Uhr) nichts mehr passiert. Immerhin hat der Typ von der Werkstatt dann noch unter die Haube geschaut, um festzustellen, dass es kein Motorplatzer war (Gott sei DANK!!!) und dass es nur der Öldruckschalter war. Er hatte zwar keinen passenden, aber konnte das Loch provisorisch abdichten, so dass ich auf jeden Fall noch nach Flensburg kam. Was glaubt Ihr, wie glücklich ich war. 🙂 Mathias schnell angerufen, dass er wieder umdrehen kann. Immerhin war er erst 40km gefahren (noch mal an dieser Stelle ein großes Dankeschön!). Dann ging es ans Bezahlen und der Werkstatttyp meinte „gib mir 20 bar, das passt dann“ (ich mein, allein das Opel-Öl, was er mir reingekippt hat, war ganz schön teuer) und dann kam der Abschlepptyp, ich solle ihm 30 Euro bar auf die Hand geben und er trägt das dann als Leerfahrt ein (hätte mich sonst 100 Euro gekostet). Mir fiel so ein großer Stein vom Herzen!

Ich machte mein Auto startklar (brauchte Starthilfe wegen der Batterie) und wollte nur schnell noch den leeren Ölkanister in der Werkstatt in den Müll werfen. Da bin ich ausgerutscht und lang hingefallen. Mein linkes Knie ist tierisch dick und blau. Aber immerhin konnte ich wieder nach Flensburg. 🙂 Dort war ich dann gegen Mitternacht und hab nur noch heiß geduscht. Heute war ich dann nach dem Arztbesuch (hab mir nämlich tierisch was weggeholt und bin bis Ende der Woche krank geschrieben) schnell noch in der Werkstatt. Die haben das Provisorium innerhalb von 15min durch ein Originalteil ersetzt, was mich auch noch mal 30 Euro gekostet hat. Abgesehen vom dem Stress und dem nun Kranksein, bin ich mit einem blauen Auge (oder Knie 😉 ) davon gekommen. Das hätte deutlich teurer werden können. Aber, Glück gehabt! 🙂

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