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Posts Tagged ‘pfund’

In der vergangenen Woche fand unser jährliches Spargel Dinner statt, wofür aus Deutschland kiloweise deutscher Spargel importiert wird. Über den Import wollen wir hier kein weiteres Wort verlieren, denn der hat Fritzi einige Nerven gekostet, da es immer schwieriger wird, Spargel in die USA zu importieren. Das Schöne für uns war, dass ein paar Kilo übrig geblieben sind, die wir unter einigen Kollegen verteilt haben. Ich habe ein gutes Pfund abbekommen, welches ich mir heute Abend zubereiten werde. 🙂

Und dann habe ich heute einen Laden ausfindig gemacht, der unter anderem auch deutsche Produkte verkauft. Natürlich habe ich mir gleich mal die wichtigsten gesichert. 😉

Ansonsten liegt ein ruhiges Wochenende vor mir und darauf freue ich mich sehr. Vielleicht schaffe ich es auch an den Pool, es ist auf jeden Fall schön warm. 😉

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Vier Wochen vor Weihnachten haben wir nun zwei Feiertage – auch Thanksgiving genannt. Traditionell wird dafür ein Truthahn gegessen und Obama hat gestern schon live auf CNN bei einem lebendigen Truthahn um Vergebung dafür gebeten, dass wir nun Seinesgleichen verspeisen werden … okay …

Ich bekomme heute Besuch von fünf Freunden. Wir werden gemeinsam ein Truthahn-Dinner kochen. Das Interessante: Von uns hat noch nie einer einen Truthahn zubereitet, denn wir sind alles Deutsche. Wir haben viel Recherche betrieben und haben uns für das „Anfänger-Menü“ entschieden. Ich bin mal gespannt, ob das alles so klappt. Gestern habe ich schon meinen Teil eingekauft. Das war gar nicht so einfach, denn wie viel sind z.B. 6 ounces? Komischerweise konnten mir nicht mal die Verkäufer weiterhelfen. Jetzt habe ich gelernt, dass 1 Pfund 6 ounces sind – aha! Damit war mein Abenteuer aber noch nicht beendet, denn ich hatte Sachen auf meiner Einkaufsliste stehen, die ich nicht kannte. Das macht die Suche so schön einfach (jaaaa, wenn ich ein iPhone gehabt hätte … ;-)). Zum Schluss bliebt nur noch eine besondere Gewürzmischung übrig, die ich verzweifelt gesucht habe. Ich musste dann feststellen, dass diese ausverkauft war – also bin ich dann noch zu einem anderen Supermarkt gefahren. Alles nicht so einfach. 😉

Gestern Abend war ich bei der Geburtstagsfeier von zwei Kumpels. Das war sehr lustig, zumal der eine dann um Mitternacht meinte, einen Kürbis auszuhöhlen, eine Fratze reinzuschneiden und eine Kerze reinzustellen … nee, ist klar. Halloween ist ja auch nur vier Wochen her …

Dome und der Kürbis (pic by Bene)

Dome und der Kürbis (pic by Bene)

Übrigens, als ich gestern morgen zur Arbeit gefahren bin, war noch alles in Ordnung (mal davon abgesehen, dass ich keinen Stau hatte, weil die meisten schon frei hatten – so freie Straßen bin ich nicht gewohnt). Als ich dann nachmittags ins Auto stieg und das Radio wieder anmachte, dröhnte „Last Christmas“ durch die Lautsprecher. Juchu, es weihnachtet – bei 20°C! Mein Radiosender spielt jetzt rund um die Uhr (sieben Tage der Woche) Weihnachtslieder und ich komme langsam in Stimmung. 😀 Denn das bedeutet auch, dass ich bald zu Hause bin. The final countdown has begun …

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… war alles doch gar nicht so schwierig! Nachdem ich die Patientenfragebögen (wie in Deutschland) brav ausgefüllt hatte, kam ich direkt dran. Bevor ich in den Untersuchungsraum kam, musste ich allerdings auf eine Waage – mit Schuhen, Wintermantel und einer schweren (!) Handtasche! Ganz ehrlich, ich sehe mein Gewicht lieber in Kilo als in Pfund. Da denkt man, es ist noch mehr als es eh schon ist (dreistellig ist nicht schön!).

Anyway, dann hat eine Krankenschwester alle meine Werte gemessen und mich gefragt, wie mein Vorname „Lipke“ ausgesprochen wird … ganz ehrlich, muss ich jetzt neben dem umgedrehten Geburtsdatum auch noch die Reihenfolge von Vorname und Nachname erklären? Seriously? Immerhin konnte sie das wieder gut machen, indem sie erzählt, dass ihre Cousins (auch alles Inder wie sie) in Deutschland leben und sie einmal jährlich besuchen.

Nachdem der Doktor festgestellt hatte, dass ich ganz schön viele Allergien habe, hat er mir ein Antibiotikum verschrieben. Der Doktor war wirklich sehr sympathisch – da werde ich auf jeden Fall wieder hingehen, wenn ich einen Arzt brauche. Und das Tolle: Ich musste vor Ort nur einen Selbstanteil von 25 Dollar zahlen (was sich bei den nächsten Besuchen nicht mehr wiederholt) und der Rest wird direkt mit meiner amerikanischen Krankenkasse abgerechnet. Das hatte ich anders erwartet, aber es ist immer schön, positiv überrascht zu werden. 🙂

Dann die Überraschung bei der Apotheke (die mehr wie ein Supermarkt aussah): Ich solle in 30 Minuten wiederkommen, mein Medikament würde fertig gemacht werden. Okay … 30 Minuten später musste ich noch mal kurz warten und dann bekam ich eine Papiertüte, in der sich ein Plastikröhrchen mit grünen Kapseln befand. Hier wird alles tatsächlich per Hand abgefüllt, exakt nach Rezept. Standardpackungen gibt es nur bei nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten. Hier musste ich das Geld in bar vorstrecken (14 Dollar) und bekomme das dann von meiner Krankenkasse erstattet.

Fazit: Ich war positiv überrascht und so schlimm, wie alle immer sagen ist es nicht (zumindest für die Leute, die eine Krankenversicherung in Amerika haben …).

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