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Was für ein Sauwetter heute – es schüttet wie aus Eimern und überall stehen Straße unter Wasser. Super Wetter, um eine Fahrprüfung zu machen. Aber dann kam alles anders …

Um 7:30am war ich auf der Capitol Ave bei der DDS. Dann schnell das Formular ausgefüllt und gewartet. Während das Wartens kam ich mit meinem Sitznachbar ins Gespräch, der mich dann noch gleich wegen der Fragen nervös machte. Er meinte, man müsste auch u.a. wissen, wie weit die Scheinwerfer leuchten müssen (100 Ft by the way – als ob ich weiß, wie weit 100Ft sind *g*). Aber so etwas kam zum Glück nicht dran.

Nachdem wir mal wieder geklärt hatten, dass ich am 06.01. und nicht am 01.06. Geburtstag habe, durfte ich den schriftlichen Test an einem Computer machen. Zuerst kamen 20 Fragen zu Verkehrsregeln. Davon durfte man fünf falsch haben. Ich habe auch gleich einen guten Start hingelegt, denn die ersten drei Fragen habe ich falsch beantwortet – das waren alles Fragen, zu denen ich in den Vorbereitungsunterlagen nichts gestanden hatte. Aber dann lief es wie am Schnürchen. Bei dem zweiten Test wurden Verkehrsschilder abgefragt und hier hatte ich alle Fragen richtig!

Das Beste kommt aber noch: Ich musste dann doch keinen Fahrtest machen! Hihi! Schöne Sache und so konnte ich direkt meine Temporary License mitnehmen und in gut 10 Tagen bekomme ich dann den richtigen Führerschein per Post zugeschickt. Jetzt kann gar nichts mehr schief gehen. 🙂

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So, morgen wird es ernst. Ich habe mir den Tag frei genommen, um endlich den amerikanischen Führerschein zu machen. Im Moment bin ich fleißig noch am lernen. Es gibt schon ein paar Unterschiede, allerdings habe ich im Moment immer 100% richtig. Mir bangt nur davor, dass ich bestimmte Vokabeln dann nicht kenne und die Fragen falsch verstehe.

Einen Fahrtest muss ich auch noch machen … Ganz ehrlich, ich fahre hier im Moment schon fleißig durch die Gegend mit meinem deutschen Führerschein und niemanden interessiert ist. Aber gut, wenn es gefordert ist, mache ich auch das.

Dann habe ich nachmittags noch ein paar Termine bei Versicherungen, denn ich brauche eine Versicherung für mein Autochen. Mehr Details (und Fotos) dazu am Wochenende! 😉 Gute Nacht (oder schon lieber guten Morgen ;-))!

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Gestern habe ich das erste Mal Post bekommen – von meiner lieben Schwester aus Frankreich! Knutscher! Danke schön! Der Brief hat nur eine Woche gebraucht! Ich war echt erstaunt!

Und dann wollte ich Euch nur mal wieder kurz neidisch machen: Ich war heute wieder ohne Jacke unterwegs (leider hat es heute Abend ein wenig genieselt) und ich habe für eine komplette Tankfüllung (etwas über 40 Liter) umgerechnet ca. 24 Euro gezahlt. Achja, was will man mehr. 🙂

Und ich spanne mein Netzwerk weiter: Nächste Woche bin ich zum Lunch verabredet mit der Senior Customer Marketing Managerin von Coca Cola (ich kenne sie vom Chor) und ich treffe mich mit einer Mitarbeiterin von der Firma neben an zum Lunch.

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… begann schon um 8am. Denn da habe ich das Haus verlassen, um endlich eine Social Security Number zu beantragen. Fahrzeit 15min, Wartezeit 30min – juchu, gegen 9am konnte ich das Gebäude mit einer Bestätigung, dass ich die Nummer beantragt hatte, wieder verlassen.

Da das DDS (Department of Driver Services) gleich um die Ecke lag, bin ich direkt dorthin gefahren. Denn ich brauche einen amerikanischen Führerschein. Dafür muss ich nicht nur ein paar Formulare ausfüllen, sondern tatsächlich noch mal zwei schriftliche Prüfungen (eine über Verkehrsschilder, die andere über Regeln) und eine Fahrprüfung machen. Oh man, aber gut – nützt ja nichts. Ich dort also rein und mir die entsprechenden Unterlagen beim „Information Desk“ abgeholt. Die Dame hat dann auch direkt kontrolliert, ob ich alle Unterlagen dabei hatte. Nach längerer Wartezeit (über eine Stunde) und Diskussionen über die aufgerufenen Nummern (bei mir haben sich ein paar vorgedrängelt), war ich endlich dran. Inzwischen bin ich es schon gewohnt, den Leuten zu erklären, dass ich im Januar und nicht im Juni Geburtstag habe. Da die Amerikaner bei dem Datum erst den Monat und dann den Tag schreiben, denken die immer, dass ich am 01.06. Geburtstag habe. Die Dame schien noch recht neu zu sein (oder sie hat nicht sooft Deutsche als „Kunden“), denn zu allen meinen Unterlagen musste sie mit ihren Kollegen sprechen. Fast 30min später waren wir dann fast soweit (nachdem wir auch meine Größe und mein Gewicht (!) in Inches und Pfund umgerechnet hatten), als sie sagte: „So, jetzt brauche ich nur noch Ihre Social Security Number.“ Äh – ja … die hatte ich ja erst beantragt und die Dame am „Information Desk“ hat davon nichts erwähnt – hätte uns allen ja Zeit gespart. So ging das dann leider nicht und die Zeit dort war vergebens gewesen. Immerhin muss ich die Formulare nicht wieder alle ausfüllen, wenn ich zurück komme. Das wurde schon mal alles gespeichert.

Dann bin ich zur „Bank of Amerika“ gefahren, um ein Bankkonto zu eröffnen. Das hat dann auch noch mal etwas über eine Stunde gedauert, aber „meine“ Bankfrau April war super lieb. Und sie war sehr überrascht, dass Online-Banking so populär in Deutschland ist. Selbst über 50jährige wollen das in den USA nicht nutzen. Dann habe ich auch Schecks bekommen, denn hier wird z.B. die Miete nicht überwiesen – es sei denn, man hat die gleiche Bank. Ansonsten kostet das dann wieder extra. Somit werde ich meine Miete dann per Scheck bezahlen. Als wir mit der Eröffnung fertig waren, wurde ich persönlich von der Filialleiterin begrüßt – wow, das nenne ich mal Service!

Eston und ich machen "High Five"Dann habe ich noch Kleinkram erledigt (Änderungsschneiderei, einkaufen etc.) und war gegen 3pm wieder zu Hause. Eigentlich wollte ich dann noch viel mehr machen, aber ich war irgendwie k.o. – zumindest habe ich die wichtigsten Sachen erstmal erledigt. Ich musste auch feststellen, dass ich definitiv mehr Bilder machen muss – wird auch sonst im Blog langweilig. Und hatte ich schon erwähnt, dass wir heute +16°C hatten? Ich habe in meiner Winterjacke ordentlich geschwitzt. Das Wärme bleibt auch konstant in den nächsten Tagen – juchu! Morgen muss ich dann im Büro Kisten auspacken, aber ich hoffe, dass das schneller geht, als einpacken. 😉

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